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Janine Heini

Wir haben Zendaya in Zürich zum Interview getroffen!

von Janine Heini

7 OKTOBER 2019

Entertainment

Die Schauspielerin war am Zurich Film Festival zu Besuch, um ihre zweite Kollektion mit Tommy Hilfiger zu feiern. Praktikantin Janine Heini hat mit der 23-Jährigen über Social Media, die Seventies und ihr soziales Engagement gesprochen.

Zendaya, du hast über 62 Millionen Follower auf Instagram. Wie viel Zeit verbringst du am Handy? Gar nicht so viel. Ich habe mich stark gebessert – früher war ich viel öfter an meinem Handy. Mittlerweile versuche ich zum Beispiel, nicht auf mein Handy zu schauen, wenn ich mit Leuten an einem Tisch sitze.

Gibt es etwas, das du an den sozialen Medien gar nicht magst? Ich denke, es besteht eine gewisse Gefahr, seinen Wert als Mensch nicht in der realen Welt, sondern über Social Media finden zu wollen. Es ist okay, virtuell präsent zu sein und Spass zu haben, aber es ist wichtig, eine Balance zu finden und auch in der echten Welt Freude zu entdecken.

Was macht dir in der "echten" Welt denn am meisten Freude? Zurzeit ist das mein Job. Ich liebe all meine Projekte, für die ich mit Leidenschaft arbeite – zum Beispiel meine Hauptrolle in der Serie "Euphoria" oder meine Kollektion mit Tommy Hilfiger.

Wie war es, zum zweiten Mal mit Tommy Hilfiger Mode zu designen? Ich denke, wir haben uns noch besser verstanden und die Arbeit mit dem Team war noch einfacher. Das erste Mal wusste ich nicht wirklich, was ich zu erwarten hatte.

Was war dieses Mal die grösste Herausforderung für dich? Die Deadline hat mich am meisten nervös gemacht. Es war schon beängstigend zu wissen, dass an einem ganz bestimmten Tag die komplette Kollektion fertig sein muss. Aber es war auch sehr aufregend.

Was hat am meisten Spass gemacht? Die Show! Das erste Mal in Paris war ich extrem nervös und hatte Panikattacken. Aber dieses Mal in New York war es sehr lustig und ich konnte den Prozess viel mehr geniessen. Die von den Seventies inspirierten Kleider sahen einfach toll aus auf dem Laufsteg.

Bist du generell ein 70ies-Fan? Ja, sehr. Mir gefällt besonders der mühelose Glamour. Zum Beispiel wie die Leute in den Supermarkt gingen und dabei eine Federboa trugen.

Neben all deinen kreativen Tätigkeiten setzt du dich auch stark für soziale Gerechtigkeit ein. Seit wann ist dir das Thema wichtig? Eigentlich schon immer. Meine Eltern sind beide Lehrer, ich wuchs also mit zwei Menschen auf, die sehr selbstlos sind und viel für andere tun. Ich denke, das hat mich dazu inspiriert, etwas zurückgeben zu wollen. Ich will meine Stimme nutzen.

Wenn du etwas an dieser Welt ändern könntest, was wäre es? Das ist eine grosse Frage. Es gibt viele Dinge, die ich ändern möchte. Besonders interessiert mich das Thema Bildung. Durch meine Eltern habe ich gelernt, wie wichtig Bildung ist und dass jeder Mensch die gleichen Werkzeuge im Leben haben sollte. Ich komme aus einer Gegend in Kalifornien, wo der Wohnort über den Zugang zur Bildung entscheidet.

Eine Frage noch zur Serie "Euphoria": Wir sind alle Fan von dem unglaublich tollen Make-up, das die Figuren in der Serie tragen. Wie lange sitzt ihr dafür jeweils in der Maske? Ich persönlich nicht lange, da meine Figur Rue gar nicht so viel Make-up trägt. Bei den anderen Mädchen dauert es schon ein bisschen länger. Ich gehe solange in meinen Wohnwagen und mache ein Nickerchen.

Zendaya
Getty Images

Zendaya am Zurich Film Festival – selbstverständlich in einem Kleid aus ihrer Kollektion mit Tommy Hilfiger.

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