yumna al arashi playboy
Shutterstock

Diese Fotografin hat sich selbst für den "Playboy" inszeniert

von Marie Hettich

2 APRIL 2019

Entertainment

Yumna Al-Arashi hat sich für den "Playboy" ausgezogen – und alle Fotos selber geschossen. Das gabs in der Geschichte des Männermagazins bisher erst ein einziges Mal.

Der "Playboy" ist von Männern für Männer gemacht: Die meisten Fotografen sind männlich, die meisten Leser sind es auch. Damit findet der berühmte "Male Gaze" auf nackte Frauen gleich in doppelter Ausführung statt.

Nicht so in der neuen Ausgabe: In seiner Spring Issue zum Thema "Freedom of Speech" zeigt der US-"Playboy" eine Fotoserie der Fotografin Yumna Al-Arashi, bestehend aus nackten Selbstporträts.

"Die Erotikindustrie sowie allgemein die Darstellung von Frauen muss sich ganz dringend ändern: in der Werbung, in den Medien, in der Pornografie – und in den Köpfen", so die in London lebende Amerikanerin zum "Paper Mag".

Yumna zeigt sich auf ihren Bildern ohne Verrenkungen, ohne devote Blicke – und ohne absurd-perfekten Körper. "Manchmal will ich mich total sinnlich fühlen und auch so aussehen – und manchmal will ich, dass mein Körper so echt und unsinnlich wie nur möglich aussieht", erzählt sie. "In meiner Arbeit für 'Playboy' habe ich mit beiden Ansätzen gespielt."

Es ist erst das zweite Mal, dass ein "Playboy"-Model die komplette Kontrolle übernehmen durfte. Die britische Erotik-Fotografin Suze Randall war 1976 die erste – und das ist über 40 Jahre her.

Hier könnt ihr euch mehr "Playboy"-Fotos von Yumna Al-Arashi anschauen.

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