Warum tragen plötzlich alle wieder Flip-Flops?

von Sonja Siegenthaler

23 AUG. 2018

Fashion

Dieses Comeback gehört wohl zu den grössten Überraschungen der skandinavischen Fashion Weeks: Die Flip-Flops sind zurück.

Flip-Flops sind in der Modeszene der Inbegriff eines No-gos und komplett untragbar. Und trotzdem waren an der vergangenen Fashion Week in Kopenhagen und auch in Oslo plötzlich auffällig viele Influencer und Stylisten in den Plastiktretern unterwegs. Egal ob in Quitschgelb oder Schwarz, zu eleganten Kleider oder abgeschnittenen Minijupes: Die Flip-Flops wurden zu jedem Outfit kombiniert. Wie haben es die Schlappen geschafft, die Ungnade der Fashionistas hinter sich zu lassen und zum It-Schuh zu werden? Wir können es uns nur mit diesen drei Gründen erklären:


1. Sie sind bequem

Wir sind ständig gestresst, wollen überall dabei und für alle verfügbar sein. Darum sehnen wir uns in der heutigen Zeit nach Dingen, die einfach und funktional sind – auch in der Mode. Vergangenen Sommer waren es die Birkenstocks, diesen Frühling haben uns die Ugly Dad Sneakers vor unbequemen Heels befreit. Flip-Flops sind also irgendwie die logische Weiterentwicklung dieser Entwicklung.

2. Perfekt für die Fussmärsche zwischen den Shows

Stylistinnen, Influencer, Models und Redakteurinnen besuchen an den Fashion Weeks bis zu zwölf Shows pro Tag, da können die Fussmärsche zwischen den Locations in unbequemen Schuhen zur Tortur werden. Naheliegend, dass Flip-Flops die Lösung gegen Blasen und aufgeschwollene Füsse sind.

3. Sie passen zu allem

Labels wie Michael Kors, Isabel Marant oder Marc Jacobs haben ihre Models bereits an den SS18-Shows im Winter mit Flip-Flops über den Runway gehen lassen. Die Flip-Flops passen zu allem: Zum sommerlichen Batik-Look, eleganten Paillettenkleid oder zum luftigen Kaftan.

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