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Das haben wir von unseren Papis gelernt

von Friday Magazine

2 JUNI 2019

Life

Heute ist Vatertag! Darum wollen wir uns bei unseren Papis bedanken – für all die grossen und kleinen Dinge, die wir von ihnen gelernt haben.

Bestnoten und die Schweizer Berge

Dank meines Vaters hatte ich in der Schule nicht nur Bestnoten in Mathe und Physik und ein breiteres Allgemeinwissen, er hat mir auf vielen Wanderungen auch die Schweizer Berglandschaft näher gebracht. Zudem habe ich von ihm gelernt, für meine Meinung und Freiheit einzustehen und immer vollen Einsatz zu geben. Und Autofahren könnte ich ohne ihn auch nicht. Janine Heini, Beauty-Praktikantin

Null Toleranz für Rassismus

Mein Vater ist wissensdurstig und hat die Fähigkeit, Probleme entschieden zu lösen. Das hab ich ihm abgeschaut. Er lebte auch vor, dass man rassistische oder sexistische Kommentare – und seien sie noch so beiläufig – nicht duldet. Er hat mein Bild von Männern massgeblich geprägt: Es ist für mich selbstverständlich, dass Väter im Alltag und der Erziehung viel Raum haben – Papa kocht, putzt und sorgt sich um uns. Und: Ich habe es nie als negativ erachtet, wenn ein Mann Gefühle zeigt, weil mein Papa seeehr nah am Wasser gebaut ist und Leute, die er mag, gern herzt. Christina Duss, Redaktionsleiterin

Sparen und Reparieren

Mein Papi ist der beste Sparfuchs, ohne dabei knausrig zu sein. Von ihm habe ich gelernt, überlegt einzukaufen, Angebote zuerst abzuchecken und keine Impulskäufe zu tätigen. Dinge, die kaputt sind, wirft er ausserdem nicht gleich weg, sondern versucht immer zuerst, sie zu reparieren. In diesem Punkt möchte ich mir von ihm noch eine Scheibe abschneiden. Melanie Luu, Video-Redaktorin

Die eigene Stimme finden

Wann immer ich mich in einer schwierigen Situation befinde, bitte ich als erstes meinen Vater um Rat. In der Vergangenheit kam ich aber auch schon mal zu ihm, um bloss herumzujammern. Dann sagte er: "Du hast eine Stimme, benutze sie!". Er hat mir gezeigt, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, mich nicht kleinmachen zu lassen, sondern Dinge anzupacken und anzusprechen. Eine dicke Rechnung der Versicherung? Dann rufe ich meinen Berater an und frage, ob ich sie vielleicht in zwei Raten zahlen kann. Man behandelt mich in meinen Augen ungerecht? Dann setze ich mich mit der Person zusammen und beschreibe, wie ich empfinde und behandelt werden will. Danke Papa – es gibt kein besseres Gefühl, als ganz alleine ein Problem aus dem Weg geschafft zu haben. Luise Pomykaj, Beauty-Assistentin

Wissensdurst und gute Storys

Mein Papi ist kein Akademiker. Aber sein Wissensschatz ist riiiiesig. Er schafft es ausserdem, so packend von Farbenlehre, NASA-Missionen und Wettersatelliten zu erzählen, dass auch Nicht-Nerds an seinen Lippen hängen. Ich hab von ihm gelernt, dass man sich Wissen ganz easy selber aneignen kann, wenn man nur neugierig genug ist. Und wie man Storys so packend erzählt, dass die Begeisterung für ein Thema auf die Mitmenschen rundherum überschlägt. Gloria Karthan, Redaktorin

Mutig sein und dabei entspannt bleiben

Angefangen bei Velofahren über lineare Funktionen bis hin zu Schlagzeug-Beats – von all den Dingen, die mir mein Papa mit auf den Weg gegeben hat, bleibt eine der wichtigsten Lektionen wahrscheinlich folgende: Sei mutig, häng dich rein, aber atme durch und lass dich nicht stressen. Vanessa Vodermayer, Mode-Praktikantin

Erstmal drüber schlafen

Mein Papa ist ein lockerer, selbstbewusster Typ, der schnell mit allen ins Gespräch kommt – ich glaube, das hab ich mir von ihm abgeguckt. Papas Königsdisziplin: sich zu entschuldigen – das können echt nicht viele Menschen (ich übe fleissig). Ausserdem hat er mir beigebracht, worauf es im Leben wirklich ankommt: Wann immer meine Mutter oder jemand von uns Kids einen Durchhänger hatte, war seine erste Frage: "Genug Wasser getrunken?" Meistens gefolgt von der Empfehlung, heute früh ins Bett zu gehen, denn morgen sähe die Welt bestimmt schon wieder ganz anders aus. Und was war? Er hatte Recht – jedes einzelne Mal. Marie Hettich, Redaktorin

Spaghetti Bolo und Zusammenhalt

Ich habe von meinem Papa das Rezept für die beste Spaghetti Bolognese der Welt gelernt – auch wenn sie bei ihm zuhause doch immer noch ein kleines bisschen besser schmeckt. Und tolle Weisheiten wie "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung" – meinem norddeutschen Papa und dem Hamburger Schietwetter sei Dank. Dazu kommen auch noch ein paar lustige Brocken Plattdeutsch. Die wichtigste Lektion, die ich von meinem Papa – und natürlich auch meiner Mama – gelernt habe, ist aber, dass Familie immer Familie bleibt, auch wenn sich die Elten trennen. Man hält zusammen und ist füreinander da, egal, was passiert. Anna Janssen, Text-Praktikantin

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