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Bald soll in London ein Vagina-Museum eröffnen

von Anna Janssen

25 MÄRZ 2019

Health

Das Museum wäre das weltweit erste, welches sich Vaginen, Vulven und der weiblichen Sexualität widmet.

Seit 1997 gibt es in Island ein Penis-Museum. Höchste Zeit, auch ein Vagina-Museum zu eröffnen – findet Florence Schechter, Gründerin des Vagina-Museum-Projekts. Mithilfe eines kürzlich gestarteten Crowdfundings sollen die notwendigen 300'000 Pfund für die Eröffnung und Unterhaltung des Museums im Londoner Camden Market gesammelt werden.

Zu sehen geben wird es wechselnde Ausstellungen zu Anatomie und Gesundheit, Sexualität und Menstruation sowie Geschichte und Gesellschaft.

Dabei steht nicht nur das weibliche Geschlechtsteil im Mittelpunkt – auch Themen wie psychische Gesundheit, Body Image, Inklusivität und LGBTQ+ sollen laut der Webseite behandelt werden.

Auf sich aufmerksam macht das Projekt unter anderem auf Insta mit einer gehäkelten Klitoris, deren Häkelmuster man sich runterladen kann.

Mit ihrem Vagina-Museum will die Macherin gegen die Stigmatisierung der weiblichen Anatomie ankämpfen. "Die Scham rund um Vagina und Vulva – Geschlechtsteile, welche eigentlich gefeiert werden sollten – beeinflusst das Leben vieler junger Frauen negativ", schreibt sie.

Der Eintritt ins Museum soll kostenlos sein, damit jede und jeder die weibliche Anatomie und Sexualität kennen lernen kann – ganz ohne Scham.

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