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So unterscheidet sich trockene von feuchtigkeitsarmer Haut

von Janine Heini

19 NOVEMBER 2019

Beauty

Ob man feuchtigkeitsarme oder trockene Haut hat, ist entscheidend für die Auswahl der Pflege. Das gibts zu wissen.

Die kalte Jahreszeit ist besonders hart zu unserer Haut, da jetzt die Kälte, heisse Duschen und die Heizung unsere Haut austrocknen. Sie spannt, wirkt stumpf und fahl oder schuppt sogar. Die Diagnose auf den ersten Blick: trockene Haut. Doch es könnte sich auch um feuchtigkeitsarme Haut handeln – ein wichtiger Unterschied.

Trockene (fettarme) Haut

Trockene Haut ist in erster Linie ein Hauttyp, der in den Genen liegt, also nicht veränderbar ist und einfach richtig gepflegt werden muss. Gerade im Winter fühlt sich die Haut oft rau an, kann schuppen und neigt dazu, schnell Linien und Fältchen zu entwickeln. Nicht nur im Gesicht, sondern am ganzen Körper.

Die Trockenheit ergibt sich, weil die Haut zu wenig Talg produziert. Diese Fette braucht die Haut jedoch, um die oberen Hautschichten zu verbinden, um Feuchtigkeit zu speichern und eine gesunde Schutzfunktion aufzubauen.

Dieser Hauttyp braucht neben Feuchtigkeit vor allem Fette (Lipide). Absolutes Muss sind reichhaltige Cremes mit einem hohen Fett- oder Öl-Anteil. Das wirkt rückfettend und schützt den natürlichen Lipidmantel. Inhaltsstoffe wie Ceramide, Urea, Sheabutter, Squalen und natürliche Öle wie Mandelöle sind dabei besonders effektiv. Bei der Reinigung sollten milde, ölige Produkte benutzt werden, die die Haut nicht zusätzlich austrocknen.

Feuchtigkeitsarme (dehydrierte) Haut

Feuchtigkeitsarme Haut ist im Gegensatz zu trockener ein Hautzustand. Jeder Hauttyp kann somit dehydriert sein, selbst ölige und fettige Haut. Wie der Name schon sagt, fehlt es an Feuchtigkeit. Wenn Wasser aus der oberen Hautschicht verloren geht, wirkt der Teint müde und fahl, zudem kommt es zu Spannungsgefühlen.

Dehydrierung wird durch verschiedene äussere Faktoren verursacht. Wetter, Umwelt, aber auch Ernährung und Koffeinkonsum können den Wassergehalt der Haut vermindern. Der Feuchtigkeitsmangel kann auch durch falsche Produkte entstehen, welche die Haut austrocknen.

Im Gegensatz zu trockener Haut kann man Dehydrierung aktiv bekämpfen. Neben Wasser von innen und wasserbasierten Cremes und Gels von aussen, hilft vor allem auch Hyaluronsäure, durch die die Hautzellen so viel Feuchtigkeit wie möglich speichern können. Gerade Seren können in die tieferen Hautschichten gelangen. Peelings entfernen zudem tote Hautzellen und erleichtern so die Aufnahme von Feuchtigkeit.

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