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Troye Sivan ist sauer wegen intimer Sex-Frage

von Stephanie Vinzens

30 AUGUST 2019

Entertainment

Ein Reporter eines Queer-Magazines hat Singer-Songwriter Troye Sivan eine völlig unangebrachte Frage zu seinem Sexleben gestellt. Troye gibt nun auf Twitter zurück.

Am Mittwoch echauffierte sich der offen homosexuelle Singer-Songwriter Troye Sivan in einer Serie von Tweets über ein unglückliches Interview mit "Express" – einem neuseeländischen LGBTQ-Magazin. Besonders wegen der letzten Frage fühlte sich der 24-Jährige in seiner Privatssphäre verletzt: Der Reporter fragt Troye, ob er "Top or Bottom" sei, also während des Geschlechtsverkehrs lieber den aktiven oder passiven Part übernehme. "Oooh… da muss ich passen", umging Troye zu dem Zeitpunkt die Frage.

"Ich habe danach überlegt, den Interviewer nach seiner absoluten Lieblings-Sexposition zu fragen – aber dann erinnerte ich mich, wie extrem invasiv, seltsam und unangebracht das wäre. Das hat ihn aber nicht davon abgehalten!", so Troye in seinem Tweet. Gefolgt von einem kleinen Seitenhieb: "Nächstes Mal mache ich besser ein Twitter Q&A." Von seinen Followern kriegt Troye volle Unterstützung. "Diese Fragen sind peinlich", schreibt eine Userin. Eine weitere meint: "Dieses Interview ist abgefuckt – was läuft falsch mit den Leuten?"

Keine Fragen über die Musik

Die Fans des Musikers wiesen auch darauf hin, dass viele der Fragen sexueller Natur waren. "Die tun so, als ob seine Sexualität alles ist, was ihn ausmacht"und "ich wünschte, sie würden sich mehr auf deine Musik fokussieren." Eine Userin schreibt: "Das Fehlen von Fragen über deine Karriere… unfassbar." So fragte der Interviewer etwa, ob Troyes Freund ihm einen Fehltritt mit Sänger Shawn Mendes erlauben würde oder ob er Justin Bieber heiss fände.

In seinem Twitter-Rant machte Troye zudem klar, dass Sex nicht generell ein Tabuthema sei: "Ich spreche in meiner Musik über Sex – zu meinen Bedingungen und wenn ich in Kontrolle bin." Das hiesse jedoch nicht, dass Fremde ihre Manieren über Bord werfen und ihn über sein Sexleben ausquetschen dürfen. "Für Analsex oder sonst einer Art von Sex muss man sich nicht schämen. Ich will bloss nicht mit einem völlig Fremden am Telefon darüber sprechen", so der 24-Jährige.

Heteros frage man sowas weniger

Für Troye und seine Follower ist zudem klar: Heterosexuelle Celebs werden weniger mit detaillierten Fragen über ihr Sexleben konfrontiert.

Troys berechtigter Twitter-Rant endete aber auf auf einer humorvollen Note: "Okay ich bin jetzt fertig und spreche nie mehr darüber – meine Eltern lesen dieses Zeug und ich fühle mich schräg dabei."

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