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7 Tipps für einen smoothen Start nach den Ferien

von Gina Buhl

9 AUGUST 2019

Job & Budget

Der erste Arbeitstag nach den Ferien steht bevor und alles, was du willst, ist heulen? Keine Sorge! Mit den Tipps von Arbeitspsychologin Norina Peier groovst du dich langsam wieder ein.

  • Vor den Ferien: Treffe Sicherheits-Vorkehrungen für den Tag danach
    Plane, was du nach den Ferien brauchst, um wieder sachte in den Arbeitsalltag zu starten: Das kann ein kurzes Update mit den Arbeitskolleginnen sein oder ein Morgen, den du ausschliesslich deinen Mails widmest. "Versuche ausserdem in den Tagen davor möglichst viel abzuschliessen – mit dem Wohlwollen dir selbst gegenüber, dass du nicht alles schaffen wirst", rät Norina Peier. Räum auch deinen Arbeitsplatz auf, um dir auch räumlich einen geordneten Neustart zu ermöglichen. Und zu guter Letzt: "Hab ein Auge auf die Termine, die du einplanst: Nicht alles auf den ersten Tag um 8 Uhr legen".
  • In den Ferien: Wenn du Mails checken willst, tu’s
    Seien wir ehrlich: Wer in den Ferien Wlan-Zugang hat, wird höchstwahrscheinlich auch seine Arbeitsmails checken – und das ist auch okay. "Viele machen sich Stress, wenn ihr schlechtes Gewissen mit jedem Aktualisieren des Posteingangs steigt. Es sind ja schliesslich Ferien." Wem das so geht, rät die Arbeitspsychologin, ein festes Zeitfenster zu reservieren, in dem die Mails gecheckt werden", so die Arbeitspsychologin. Danach ist wieder Relax-Zeit angesagt.
  • Zwei Tage vorher: Plane eine Übergangsphase ein
    Was uns richtig stresst, ist die Angst davor im Büro von null auf hundert in eine ungewisse Situation reinkatapultiert zu werden. Sorge also für einen sanften Übergang: Komm nicht erst einen Tag vor dem ersten Arbeitstag nach Hause, sondern gib dir zwei, drei Tage Zeit zum Ankommen. Dann kannst du dich um Haushalt, Freunde und alles andere, das liegen geblieben ist, kümmern.
  • Der Tag davor: Vorbereitung ist alles
    Nimm dir am Morgen davor die Zeit, dein Arbeitsoutfit rauszulegen und packe deine Tasche. Setz dich vielleicht sogar eine Stunde hin und checke Termine und To-Dos. Schliesse das Ganze mit dem Satz “Ich bin gut vorbereitet” ab – und lass die Ferien ausklingen. Die Expertin rät: “Machs wie Marie Kondo, die ihren Kleidungsstücken dankt, bevor sie sich verabschiedet: Lass die Ferienhighlights revue passieren und sei dankbar für das was du hattest”. So stellt sich das gute Gefühl von selbst ein.
  • Am grossen Tag: Es ist okay, dass es dich anscheisst
    “Eigentlich sollte ich doch wieder gern arbeiten gehen, ich hab doch einen tollen Job. Jetzt scheissts mich aber an – ich glaube, ich bin falsch dort.” Kommen dir diese Gedanken bekannt vor? Stop it! Versuch stattdessen das Gefühl zu akzeptieren. "Du hattest eine wunderbare Zeit für zwei Wochen mit Menschen, die du gerne hast, an einem tollen Ort. Du warst selbstbestimmt. Logisch, dass es dich jetzt anscheisst, wieder in vorgegebene Strukturen zurückkehren zu müssen", sagt Norina Peier.
  • Die ersten Tage: Sorge für genügend Puffer
    Verschaffe dir in den ersten beiden Arbeitstagen so viel Puffer wie möglich: "Lass etwa deine Abwesenheitsnotiz noch ein, zwei Tage länger drin oder komm vielleicht ein paar Stunden früher ins Büro, wenn dich das beruhigt", so die Arbeitspsychologin. Es gibt auch Tools, wie das Eisenhower-Prinzip, die manchen Menschen helfen: Unterteile deine Aufgaben in vier Kästen: Mega wichtig und mega dringend: gleich machen. Nicht wichtig, nicht dringlich: löschen. Wichtig aber nicht so dringlich: terminieren auf ein Datum. Und dringlich aber nicht soo wichtig: wenn möglich delegieren.
  • In den ersten Wochen danach: Dreams are your reality
    Du hast in den Ferien diese süsse Muschel gefunden? Super, nimm sie mit ins Büro! Alles, was dir hilft, den Ferienmood ins Arbeitsleben zu integrieren, ist gut. Das kann ein Foto, ein Souvenir – oder eine Haltung sein: "Wenn ich zum Beispiel mit verschränkten Armen hinter dem Kopf auf dem Liegestuhl sass oder es mir auf der Fähre im Schneidersitz bequem gemacht hab, dann kann ich das auch ruhig mal im Büro machen", so die Expertin.
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