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5 Tipps für alle, die ein Start-up gründen wollen

von Anna Janssen

24 MÄRZ 2019

Job & Budget

Du träumst davon, dein eigenes Start-up zu gründen? Wir haben zwei Frauen, die genau das getan haben, nach Tipps gefragt.

Die Start-up-Branche ist ein Männer-dominiertes Business, nur 10 Prozent der Schweizer Start-ups wurden von Frauen gegründet. Einer der Gründe: "Frauen wollen generell weniger Risiken eingehen" sagt Annina Menzi, Co-Gründerin des Start-ups Future.preneurship. Mitgründerin Isabel Käshammer stimmt ihr zu: "Viele sagen, sie hätten nicht DIE Idee – Männer probieren es einfach mal."

Die beiden haben uns verraten, was für die Gründung eines Start-ups wichtig ist.

  • Finde dein Feld
    Für die Gründung eines Start-ups musst du nicht das Rad neu erfinden. Wer keine komplett neue Idee hat, sollte Bestehendes aber in jedem Fall neu und innovativ angehen. "Grundsätzlich ist dies in jeder Branche möglich. Der Tech-Bereich ist momentan sehr attraktiv, da man dort schnell wachsen kann", meint Annina Menzi.
  • Wähle den richtigen Lebensabschnitt
    Die Arbeit in einem Start-up braucht viel Energie und Durchhaltewillen, deswegen sollte man idealerweise in seinem Leben an einem Punkt sein, der diesen Einsatz auch zulässt. Es ist wichtig, neben dem Start-up nicht allzu viel Verantwortung und Aufgaben zu haben. "Da ein Start-up oft mit Risiken verbunden ist, ist es nicht ideal, wenn man zum Beispiel seine Familie allein ernähren muss", so Isabel Käshammer.
  • Sei neugierig – und flexibel
    Die Start-up- und Innovationsszene wandelt sich konstant. Isabel erklärt: "Man muss sich schnell auf etwas Neues einstellen können und sich auch mal auf unbekanntes Terrain begeben". Dazu gehört, dass man sich immer wieder in Themen einarbeitet, mit denen man zuvor noch nie etwas zu tun hatte.
  • Entscheide dich für eine Finanz-Strategie
    Generell unterscheidet man bei Start-ups zwischen zwei Finanzierungsarten: der Fremdfinanzierung und der Eigenfinanzierung. Mit einer Fremdfinanzierung, also durch eine Kreditaufnahme oder durch Investoren, kann ein Start-up sehr schnell wachsen. Annina sagt: "Wer die Möglichkeit hat, ein Start-up mit eigenem Geld aufzubauen, muss zwar mit einem langsameren Wachstum rechnen – dafür ist es aber oftmals nachhaltiger."
  • Lass dich nicht entmutigen
    Vom Businessplan weicht die Realität eines Start-ups meist ab. Heisst: Man fängt mal mit einer Idee an und probiert so lange rum, bis es eben funktioniert – meist mit zahlreichen Rückschlägen. "Misserfolg ist nicht per se negativ", sagt Annina. "Man darf sich davon nicht entmutigen lassen, sondern sollte daraus lernen."

Annina Menzi und Isabel Käshammer vermitteln mit Future.preneurship Studierenden zwischen 20 und 30 Jahren Praktika in der Start-up- und Innovationsbranche. Die angebotenen Praktika finden vor allem in Zürich oder Umgebung statt. Während des Praktikums wird einmal pro Woche ein Training in der Unternehmens-Community Impact Hub und in weiteren Locations in Zürich besucht.

Wenn du dich dafür interessierst, kannst du dich bis zum 22. April hier bewerben oder den Info-Event am 26. März an der ZHAW in Winterthur, beziehungsweise am 27. März an der Uni Zürich, besuchen.

Annina Menzi und Isabel Käshammer von Future.preneurship
zvg

Annina Menzi und Isabel Käshammer von Future.preneurship.

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