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Wer hat Lust auf einen Spieleabend?

von Friday Magazine

22 SEPTEMBER 2019

Entertainment

Die Tage werden langsam kürzer – höchste Zeit also, sich mit ein paar guten Gesellschaftsspielen auszustatten. Das sind die Lieblinge der Redaktion.

Das Zetteli-Spiel

Das Zetteli-Spiel ist ähnlich wie Tabu, nur viel, viel besser. Jede Spielerin schreibt drei Begriffe auf und legt sie zusammengefaltet in eine Schüssel. Zwei Teams erhalten dann abwechselnd eine Minute Zeit, um möglichst viele Wörter zu erraten, die eines der Teammitglieder vorzeigt. Runde 1: Mit mehreren Worten umschreiben. Runde 2: Mit nur einem einzigen Wort umschreiben. Runde 3: Pantomime. Runde 4 (meine Lieblingsrunde): Wie klingt der Begriff als Geräusch? Mein Freundeskreis ist mittlerweile geteilt: Die einen hassen das Zetteli-Game, die anderen liebens heiss. Gloria Karthan, Redaktorin

Avalon

Wer das Spiel “Werwölfle” mag, der hat auch an Avalon Spass. Das ist ein verstecktes Rollenspiel, bei dem die Spieler entweder die treuen Diener von King Arthur oder seinem Feind sind. Die Spielregeln sind jedoch so komplex, dass das Erläutern des Games oft den halben Abend in Anspruch nimmt. Das macht es aber umso lustiger, denn es geht gerade darum, zu bluffen und andere anzuschuldigen. Man muss also gar nicht mal so genau wissen, was man tut. Auch nach drei Stunden hört man immer noch jemanden fragen: “Was muss Merlin schon wieder genau machen?” Janine Heini, Beauty-Praktikantin

Stadt-Land-Fluss

An meiner letzten Geburtstagsfeier hat sich plötzlich die eine Hälfte meiner Gäste verzogen und sich gegenseitig bei Stadt-Land-Fluss gebattelt. Eigentlich ist es ja immer eine Herausforderung, Freunde aus unterschiedlichen Kreisen miteinander ins Gespräch zu verwickeln, aber so hat das wunderbar funktioniert. Besonders kreativ kann man beim Stadt-Land-Fluss-Spiel übrigens nicht nur in den Antworten, sondern auch in den Kategorien werden. Dann macht Spielen auch heute noch Spass. Anaïs Rufer, Textpraktikantin

Wurm-Spiel

Wer ein Gottenkind oder eigene Kinder hat, kennt bestimmt das Wurmspiel "Da ist der Wurm drin". Es hat sich innert kürzester Zeit zu einem Gesellschaftsspiel-Klassiker etabliert und ist 2011 sogar zum Spiel des Jahres erkoren worden: Bei der Buddel-Rallye treten bis zu vier Würmer oder Spieler gegen einander an. Man würfelt eine Farbe und darf den eigenen Wurm mit der entsprechenden Farbe vorwärts schieben. Das Spiel ist zweilagig und verdeckt die Würmer unter der Erde, sodass die Spieler nie richtig wissen, wer schon den längsten Wurm hat. Wer sich zuerst zu den Erdbeeren oder Margeriten durchgefressen hat, hat gewonnen. Für alle kleinen Kinder und grossen Erwachsenen ist das Spiel eine Gaudi. Martina Loepfe, Fashion Director

Kein Spiel

Von mir kommt kein Tipp, ich hasse Gesellschaftsspiele nämlich. Das war schon immer so. Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie meine Mutter regelmässig hochmotiviert in mein Zimmer spaziert ist und mich zu einer Runde Mikado, Eile-mit-Weile oder Halli-Galli (das mit der nervigen Klingel) überreden wollte – und ich schon als Fünfjährige fluchtartig den Raum verlassen habe. Mittlerweile sind Raumwechsel zwar nicht mehr nötig – aber verstehen, wie man stundenlang auf ein Brett mit Spielfiguren starren kann, mit der Aussicht, dass irgendwann jemand richtig angepisst nach Hause geht, tu ich immer noch nicht. Gina Buhl, Redaktorin

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