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So wird das Ferienende nicht ganz so übel

von Irène Schäppi

6 JANUAR 2019

Life

Der Gedanke, am Montag wieder arbeiten zu gehen, zieht nicht nur uns runter: Gemäss einer Studie soll jeder zweite Schweizer nach den Weihnachtsferien down sein. Mit diesen 5 Tipps fällt dir der Start vielleicht etwas einfacher.

Wie eine Umfrage der Reisesuchmaschine momondo.ch letztes Jahr ergeben hat, leiden 44 Prozent der Schweizer unter dem Post-Holiday-Blues. Tendenz steigend. Weshalb sich wohl jeder Zweite von uns heute ziemlich mies fühlen wird. Denn anstatt unter knallblauem Himmel mit den Skiern im Pulverschnee zu fahren oder gemütlich mit Buch und Guetsli vor dem Cheminée zu fläzen, ist am Montag wieder arbeiten angesagt.

Damit das Depro-Feeling nicht ganz so schlimm wird, haben wir für euch 5 Tipps zusammengestellt, die euch helfen schneller aus dem Post-Holiday-Tief rauszukommen. In diesem Sinne: En guete Start.

1. Wohnung ausräuchern

Daheim herrscht dicke Luft? Das könnte nicht nur am fehlenden Durchzug liegen. Denn Räume speichern die Energien von allen Menschen, die mal bei euch zu Hause waren. Aber auch jene von Gegenständen – Brocki- oder Secondhand-Möbel etwa. Die Wohnung mit Salbei, Weihrauch oder Palo Santo so richtig auszuräuchern, ist darum nicht nur zum Jahresanfang eine gute Idee. Denn mit dem anschliessenden Lüften sollten sämtliche negativen Vibes draussen landen. Und, falls ihr das für spirituellen Humbug haltet: Macht nichts. Immerhin riechts danach zu Hause wieder fein.

2. Grün im Schlafzimmer

Pflanzen im Schlafzimmer sind gemäss einer Nasa-Studie ein totales Must: Sie sollen nicht nur für bessere Luft sorgen indem sie CO2 in Sauerstoff umwanden, vielmehr sollen Pflanzen auch gewisse Schadgase wie Benzol in den Räumen verringern. Ziemlich überzeugende Argumente um unser Schlafzimmer zu begrünen, finden wir. Zudem verleihen Gewächse wie Efeutute oder Bogenhanf unserem Lieblingsraum einen exotischen Touch wie in Thailand oder Kenya und wir können uns so auch daheim ein wenig wie in der Ferne fühlen.

3. Ein Haustier adoptieren

Natürlich, eine Katze oder ein Hund sind mit viel Verantwortung und Organisation – etwa dann, wenn ihr in die Ferien geht – verbunden. Trotzdem: Es gibt kaum etwas Schöneres als jenen Moment, wenn ihr die Haustüre aufmacht und euch ein kleines (oder grosses) Fellknäuel voller Vorfreude entgegen hoppst. Besonders schön ist es übrigens dann, wenn ihr euch für ein Haustier entscheidet, das ihr über eine Adopt-a-Pet-Organisation gefunden habt, weil ihr damit nicht nur euch selbst etwas Gutes tut.

4. Tanzen, tanzen, tanzen

Zugegeben: Alleine in der Wohnung abzudancen, klingt etwas merkwürdig. Macht aber total Sinn, weil durch das Tanzen sofort verschiedene Glückshormone, darunter Endorphine und Dopamin, ausgeschüttet werden. Beim Joggen etwa passiert das erst nach einer Stunde. Wir lassen unser Jogging-Outfit also im Schrank, schalten –inspiriert von 90s-Modelikone Shalom Harlow – unsere Friday-Playlist auf super laut und tanzen die ganze schlechte Laune einfach weg. Oder anders gesagt: Shake It Off!

5. Ein Vision-Board basteln

Hollywood-Stars wie Teresa Palmer tuns, aber auch Micro-Influencer wie Alexandria Gilléo: Sie erstellen Vision-Boards (Karriere-Coaches nennen Vision-Boards Ziel- oder Traumcollage) und visualisieren mittels dieser Collagen aus Bildern, aber auch Stichworten und Affirmationen ihre Ziele. Das können wir auch. Alles was es dafür braucht, sind ein grosses Stück Packpapier, eine Schere, eure Lieblingsmagazine und viel Leim. Bevor ihr allerdings mit dem Vision-Board-DIY loslegt, macht euch bewusst, was genau ihr in Sachen Beruf, Liebe, Wohnen oder Reisen erreichen wollt. Je klarer ihr dabei nämlich seid, desto eher kann euch das Vision Board danach inspirieren und sogar anspornen.

Ist der Post-Holiday-Blues bei euch ein Thema?

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  • Es geht so. Ich hab zwar leicht den Anschiss, freue mich aber immerhin auf meine Büro-Gspänli. 30%
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