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So überstehst du die Jahrhundert-Mondfinsternis

von Irène Schäppi

27 JULI 2018

Life

Heute Abend gehts kosmisch so richtig ab – weshalb Spirituelle einen emotionalen Meltdown befürchten. Total übertrieben? Fakt ist: Etwas mehr Achtsamkeit kann dann nicht schaden.

Während Astronomie-Fans schon die Linsen ihrer Kameras polieren, würden sich einige Mitglieder aus der spirituellen Community heute Abend am liebsten verkriechen. Denn von der Mondfinsternis können wir ein lunares Mega-Event erwarten: Mit einer Dauer von 103 Minuten ist sie die längste Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts. Das kosmische Spektakel beginnt hier um 21.30 Uhr und wird orange-rötlich schimmern, weil sich der Mond dann durch den Kernschatten der Erde bewegt. Einen passenden (und etwas unheimlichen) Namen hat das Happening darum auch: Blutmond.

Einen Gang zurückschalten

"Das ist ein karmisch-kosmischer Feuerlauf", schreibt "Vogue"-Kolumnistin Alexandra Kruse in ihrem spirituellen Monatsausblick dazu. Zur Jahrhundert-Mondfinsternis gibts nämlich gleich sechs rückläufige Planeten (willkommen zurück, Merkur!). Darunter auch der feurige Planet Mars, welcher gerade im Zeichen des Wassermanns steht.

Will heissen: Wir könnten am heutigen Freitagabend unüberlegt reagieren und mit unseren Mitmenschen auf Streit aus sein, ist im kosmischen Jahresplaner von Monica Kissling nachzulesen. Auch die Astro-Twins (Ophira and Tali Edut schreiben unter anderem das Horoskop für die "Elle") raten dazu, während dieser kosmischen Chaos-Phase mal einen Gang zurückzuschalten.

Was jetzt für viele nach Eso-Unsinn klingt, kann aber auch eine Gelegenheit sein, mal wieder mit etwas mehr Achtsamkeit durchs Leben zu gehen.

Self-Care-Tipps zum Blutmond
  • Atmen
    Bevor wir unseren Liebsten oder Bürogspänli an den Kragen gehen, schliesst die Augen und atmet tief bis zum Bauch runter durch. Dann lasst den Atem langsam wieder die Wirbelsäule hochfliessen. So bekommt das Gehirn mehr Sauerstoff, was beruhigend wirkt.
  • Grün essen
    Gemüsesorten wie Spinat, Broccoli, aber auch Kräuter wie Koriander oder Basilikum stecken voller Chlorophyll, also Blattgrün. Dieser in Pflanzenzellen enthaltene Farbstoff stärkt unser Nervensystem und fördert die Sauerstoffaufnahme im Blut. Oder anders gesagt: De-Stress zum Essen.
  • Produktiv werden
    Falls ihr euch trotz Atmen und grünem Food nicht abregen könnt: Versucht diese Energie umzuwandeln und reagiert euch beim Putzen oder Gärtnern ab. Das ist produktiv und gibt euch zudem ein gutes Gefühl.
  • Kalt duschen
    Diese Aktion ist nicht nur im Notfall angesagt. Denn regelmässige kalte Duschen stärken das Immunsystem und sollen bei Stress und sogar Depressionen helfen.
  • Die Blutmond-Playlist hören
    Dass Musik sich sowohl positiv wie auch negativ auf unsere Stimmungen auswirken kann, ist bekannt. Die US-Astrologin Natalia Benson hat aus aktuellem Anlass die Playlist "Mystical AF" auf Spotify zusammengestellt, wie sie ihre Follower auf Insta wissen lässt. Reinhören schadet bestimmt nicht.
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