Courtesy Of The Dreslyn
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So pflegt ihr jetzt trockene Haut

von Irène Schäppi

8 OKTOBER 2018

Beauty

Sinken die Temperaturen, reagiert unsere Haut mit Rötungen oder juckenden Stellen darauf. Was dagegen hilft.

Wie oft sind wir schon seit Herbstanfang mitten in der Nacht aufgewacht, weil wir uns wie verrückt an den Unterschenkeln gekratzt haben? Und, könntet ihr auch gefühlt jede Woche einen neuen Thermalwasser-Spray fürs Gesicht kaufen? So schön der Hitzesommer auch war, unsere Haut hat dabei mächtig Feuchtigkeit verloren.

Die Temperaturunterschiede von drinnen und draussen machen es zudem nicht besser, denn trockene Heizungsluft oder heisse Bäder können zu Hautirritationen wie Rötungen oder eben juckenden Stellen führen.

Hier unsere Pflegetipps für trockene Haut.

  • Trockenbürsten
    Anstatt auf ein herkömmliches Peeling unter der Dusche, setzen wir im Moment lieber auf Trockenbürsten, also Dry Brushing, vor dem Duschen. Denn das wirkt wie ein sanftes Peeling, das abgestorbene Hautschüppchen entfernt, die Poren reinigt und das Lymph- sowie Kreislaufsystem stimuliert und so die Haut wieder besser durchblutet.
  • Nicht zu heiss Duschen oder Baden
    Auch wir lieben es nach einem stressigen Tag bei Kerzenlicht in die Wanne zu gleiten. Neigt ihr aber wie wir gerade zu trockener Haut, versucht darauf zu verzichten. Denn zu heisses Wasser greift den Säureschutzmantel der Haut an, was noch mehr austrocknet. Wenns nicht anders geht, nicht länger als 20 Minuten baden.
  • Auf die Inhaltsstoffe achten
    Pflegeprodukte wie Gesichtstoner oder Handdesinfektionsmittel auf Alkoholbasis sind jetzt nix, da sie die Austrocknung der Haut verstärken. Ferner ätherische Öle wie Eukalyptus oder Pfefferminze und überhaupt zu stark parfümierte Kosmetik – das stresst die Haut zusätzlich.
  • Einölen
    Wenns kälter wird, sind Crèmes mit hohem Wasseranteil ein No-Go für sehr trockene Haut, da die Hautbarrierefunktion geschwächt ist und das Wasser nicht gespeichert werden kann. Besser sind Körperöle oder reichhaltige Crèmes mit pflanzlichen Fetten wie Nachtkerzen- oder Macadamia-Öl, aber auch Urea.
  • Die Hände nicht vergessen
    Die Haut an den Händen besitzt keine Talgdrüsen. Deshalb sind sie besonders kälteempfindlich und können jetzt Risse bekommen oder schrumpelig wirken. Rückfettende Crèmes mit Sanddornöl, Bienenwachs oder Bio-Sheabutter reparieren die Risse. Pflegebooster: Abends dick eincrèmen und Baumwollhandschuhe drüberziehen.
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