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So kommst auch du zu einer echten Chanel-Tasche

von Martina Loepfe

30 NOVEMBER 2018

Fashion

Träumt ihr auch schon ewig von einer echten Chanel-Tasche? Mit unseren Tipps kriegt ihr sie vielleicht etwas preiswerter.

Die Chanel-Tasche ist ein Accessoire, das nie ganz aus der Mode kommt. Den gesteppten Klassiker aus Leder sieht man grade wieder an Influencern, Moderedaktorinnen und Celebs auf Instagram. Sie alle haben ihre Chanel 2.55, die Boy-Tasche, Chanel-Rucksäcke und Beuteltaschen wieder hervorgeholt.

Aber wie kommt man als normal verdienender Mensch zu einer echten Chanel-Tasche? Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder spart man aufs Original: Eine sogenannte Chanel WOC-Tasche, ein Portemonnaie mit Kette, gibts ab ungefähr 1100 Franken. Für eine neue Chanel 2.55 Classic Flap New Mini muss man jedoch mindestens 3300 Franken rechnen.

Bei der zweiten Möglichkeit führt kein Weg an an einem guten Vintage-Modell vorbei. Das hat gleich mehrere Vorteile: Man kauft nachhaltig ein, die Tasche hat schon Patina und man kann mit etwas Glück ausgefallene Vintage-Modelle ergattern, die es so nicht mehr gibt. Gut zu wissen: Auch Vintage-Modelle, die für weniger als die Hälfte des Originalpreises zu finden sind, kann man in einem Chanel-Store (gegen Bezahlung) instand setzen lassen.

Aufpassen vor Fakes

Beim Vintage-Kauf ist Vorsicht vor Fakes geboten. Man sollte High-End Vintage generell bei verifizierten und geprüften Online-Plattformen kaufen, wie zum Beispiel Vestiaire Collective oder The Real Real. Auf herkömmlichen Verkaufsplattformen (wie zum Beispiel Ebay) ist die Chance grösser, dass man für einen Fake viel bezahlt.

Hier nach Vintage Chanel Taschen Ausschau halten:

* Verifizierte Online-Vintage-Plattformen: Hier werden Modelle aus zweiter Hand von Privatpersonen angeboten, beim Kauf wird auf Echtheit geprüft und erst dann versandt. Vestaire Collective, Rebelle.com, Realreal.com

* Herkömmliche Online-Verkaufs-Plattformen: Aufpassen! Bei lokalen Playern wie Ricardo.ch oder Tutti.ch ist die Fake-Flut nicht so gross, bei globalen Playern wie Ebay, Etsy und Alibaba sollte man sich jedoch vor Fälschungen in Acht nehmen.

* Second-Hand-Shops: Auch hier sollte man öfters mal vorbeischauen. Es gibt in Schweizer Städten viele kleine Second-Hand-Läden, die ein liebevoll kuratiertes Sortiment haben. Zum Beispiel Luxury Shops, Reawake, Second Time Around.

* Auktionshäuser: Viele private Auktionshäuser halten regelmässig Mode- und Accessoires-Auktionen; Zum Beispiel bei Schuler Auktionen oder Koller Auktionen.

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