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So detoxt die Friday-Redaktion

von Friday Magazine

10 JANUAR 2019

Health

Jede und jeder hat seine eigenen Diät-Trickli im Januar. Hier verrät die Friday-Redaktion ihre persönlichen Detox-Geheimnisse.

Gloria Karthan, Redaktorin

Vor mir steht ein ganzer Detox-Marathon. Ins neue Jahr starte ich klassisch mit dem Dry January, also ohne Alkohol. Im Februar stelle ich mich zum zweiten Mal der Vegan-Challenge von Tier im Fokus. Im März gibts dann einen Monat lang keine Süssgetränke mehr und im Monat darauf wird Marie-Kondo-mässig ausgemistet. Wies dann weitergeht, hängt in erster Linie von meiner Motivation ab – Ideen hätte ich genug.

Sonja Siegenthaler, Mode-Assistentin

Ich halte nichts von Diäten und vom Entgiften. Warum sollte ich auf etwas verzichten, wenn es mir doch gut geht? Kurz vor Jahresbeginn habe ich jedoch gemerkt, dass mir ein Social Detox gut tun würde. Kein 0815-Social-Media-Detox – dafür liebe ich dich zu sehr, Instagram – sondern ich will nicht mehr jeden Tag mit Abendessen, Brunches und Apéros verplant sein, so, dass die Zeit mit mir alleine zu kurz kommt. Dreimal in der Woche ein Date mit Freunden muss reichen – das ist mein Detox-Plan 2019.

Christina Duss, Redaktionsleiterin

Bei der "Green Mono Diet" gehts drum, bis zu 40 Tage nur grüne Dinge zu essen: Broccoli, Kohl, Blattsalat, Avocado, Spinat, Bohnen, Äpfel oder Kiwis etwa. Erlaubt ist auch Pasta aus Bohnen- oder Linsenmehl. Das soll entgiften – aber natürlich isst man dabei einfach keine tierischen Produkte, kaum Zucker und Kohlenhydrate. Ich habs leider nur 3 Tage strikt durchgezogen, der Gemüsecocktail machte zuviel Magen-Action und ich musste ins Büro.

Philippe Grüebler, Photo-& Video Editor

Ganze drei Tage habe ich Intervall-gefastet. Resultat: Schlechte Laune und ein knurrender Bauch. Kurzerhand hab ich meine Strategie geändert und nippe nun – total innovativ – den ganzen Januar nur an alkoholfreiem Bier.

Martina Loepfe, Fashion Director

Keine Carbs, kein Alkohol, kein Zucker. Nach dem Dezember voller Völlereien hängen mir Cüpli, Schöggeli und Spätzli sowieso zum Hals heraus. Jetzt achte ich täglich darauf, zweieinhalb Liter Wasser zu trinken, genügend Proteine, Gemüse und Früchte zu essen. Und immer genug zu essen statt zwischendurch zu snacken. Sport und Fett sind mir dabei total egal.

Isabelle Koller, Modepraktikantin

Fürs neue Jahr habe ich mir vorgenommen, mich mal ans Intervall-Fasten heranzutasten. Sprich: Ich esse normal unter der Woche, lasse aber an ungefähr zwei Tagen am Wochenende jegliche Mahlzeiten aus und trinke nur Wasser und Tee. Falls mir das Fasten mit Wasser und Tee zu fad ist, steig ich vielleicht auf einen Juice-Cleanse um, um meinen Körper zu entgiften. Bisher bin ich noch nicht dazu gekommen, aber das wäre mein Plan. Mal schauen obs klappt.

Alisa Fäh, Textpraktikantin

"Machst du so einen Detox-Scheiss?" bekomme ich oft zu hören, wenn ich sage, dass ich keinen Alkohol trinke, mich vegan ernähre und keine Schoggi esse (weil ichs – tatsächlich – einfach nicht mag). In Sachen Ernährung ist mein ganzes Leben wohl ein unabsichtlicher Detox. Darum mein persönlicher Entgiftungs-Vorsatz fernab von Diät-Trickli: In toxische Beziehungen will ich 2019 keine Energie mehr stecken und nur noch die Verbindungen pflegen, die mir gut tun.

Luise Pomykaj, Beauty-Assistentin

So richtiges Detoxing habe ich noch nie betrieben. Ein grosser Fan des Detox-Tees von Pukka bin ich trotzdem. Er schmeckt nach Fenchel, Anis und einem meiner Lieblingsgewürze – Kardamom. Detox-Tees sollen die Nierenfunktion unseres Körpers anregen und ihn so beim Ausscheiden von Flüssigkeiten unterstützen. Und es stimmt: Trinkt man einen Becher oder gar eine Kanne des Bio-Kräutertees, muss man gefühlt alle fünf Minuten aufs WC gehen. Er scheint also schön alles rauszuspülen und zu entgiften.

Andrée Getzmann, Produzentin

Bis vor zwei Wochen war ich Gelegenheitsraucherin mit ständig schlechtem Gewissen, habe mehr oder weniger parallel zu meinem Arbeitspensum als Freischaffende gequalmt. Heisst: an ein bis drei Tagen die Woche. Seit Anfang Januar arbeite ich nun als Produzentin bei Friday in einem 60%-Pensum. Und als 100%-Nichtraucherin.

Neugierig auf die Detoxerinnen und Detoxer? Hier gibts Mini-Porträts.

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