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Dieser Beauty-Trend tut der Seele gut

von Irène Schäppi

26 SEPTEMBER 2018

Beauty

Das Badezimmer ist der optimale Ort, um Selbstliebe zu praktizieren. Wie das genau funktioniert, haben uns Beauty-Profis verraten.

Erwischt: Auch auf manchen unserer Instagram-Accounts gibts Masken-Selfies oder Pics aus der Badewanne, die wir mal eben schnell während des Einschäumens hochgeladen haben. Schlimm ist das nicht – die gewünschte Entspannung bleibt durch das ständige Online-Sein aber aus. Für das richtige Zen-Feeling sorgt Slow Beauty, die Achtsamkeit in unsere Pflegerituale bringen soll.

Pflegen gleich Selbstliebe

"Bei Slow Beauty ist die Art der Anwendung wichtig", erklärt Anna Mandozzi von Biomazing, einer Online-Plattform für nachhaltige Beauty. Das Auftragen einer Gesichtscrème oder einer Maske soll dazu beitragen, die Gedanken auf uns selbst zu richten. "Sobald du dir beim Pflegen bewusst machst, dass es hier auch um Selbstliebe geht, wird man das deiner Haut und Ausstrahlung ansehen", ist sich die Expertin sicher.

Das sieht Marianne Weiss genauso: "Mit Schönheitsritualen streicheln wir unsere Seele." Die Gründerin des von orientalischen Schönheitsgeheimnissen inspirierten Enthaarungsstudios Oriental Sugering findet Slow Beauty essenziell für die emotionale Gesundheit – auch bei wenig Zeit. In diesem Fall rät sie, das Handy auszuschalten und sich (bestenfalls mit einer Maske im Gesicht) etwas Ruhe zu gönnen. "Je öfter wir solche Slow-Beauty-Momente wiederholen, desto mehr erkennen wir, wie gut uns das tut", sagt sie.

Eine Frage der Haltung

"Selbst wenn der Moment des Rituals noch so kurz ist, bauen wir in dieser Zeit eine Verbindung zu uns selbst auf", so Mandozzi. Auch Naturkosmetikerin und Geschäftsleiterin des Green-Beauty-Store & Spa Qosms of Namari, Nadine Ammari, sieht einen klaren Trend zu Entschleunigung bei der Pflege zu Hause: "Besonders für Millennials sind Beauty-Rituale ein guter Weg ein paar stille Minuten in den hektischen Alltag zu integrieren."

"Bei Slow-Beauty geht es auch darum, seine Hände auf der Haut zu spüren oder den Wohlgeruch eines feinen Produkts tief einzuatmen", so die Naturkosmetikerin. Und weil selbst super gestresste Gemüter sich nach dem Duschen kurz mit einer Gesichtscrème oder Bodylotion pflegen, sollte das doch ab und zu drinliegen. Einfach mit ein wenig mehr Achtsamkeit.

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