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Auch Haare leiden unter City-Smog

von Janine Heini

13 DEZEMBER 2019

Beauty

Eine neue Studie zeigt, dass Luftschadstoffe sogar für Haarausfall verantwortlich sein können. Wie man sich davor schützen kann.

Umweltverschmutzung wird neben Rauchen und zu viel Sonne als DER Feind von schöner Haut angesehen. Dass dasselbe auch für die Kopfhaut und die Haare gilt, ist den meisten jedoch nicht bewusst. Haut und Haare sind den Umwelteinflüssen komplett ausgeliefert, wobei die Haut aber den Vorteil hat, dass sie durch Cremes und dergleichen relativ gut geschützt ist. Doch was ist mit den Haaren? Die leiden ebenfalls unter dem City-Schmutz.

Luftschadstoffe fördern Haarausfall

Eine neue Studie des Future Science Research Centre in Südkorea ergab, dass Luftschadstoffe die Proteine in den Zellen, die für Haarwuchs sorgen, stark reduzieren. Diese Schadstoffe sind sogar mit Haarausfall verbunden. In industriellen und urbanen Gebieten nimmt das Haar Metallablagerungen und andere Partikel auf. Solche Partikel ergeben sich durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Benzin oder Diesel und anderer fester Brennstoffe wie Kohle und Öl, sowie anderen industriellen Aktivitäten wie die Herstellung von Baustoffen wie Zement, Keramik und Ziegeln. All diese Stoffe greifen die Haarfollikel an und machen das Haar dadurch trockener und stumpfer.

Der leitende Forscher der Studie, Hyuk Chul Kwon, stellt fest: "Obwohl der Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und schweren Krankheiten wie Krebs bekannt ist, gibt es wenig bis gar keine Forschung über die Auswirkungen einer besonderen Stoffbelastung auf die menschliche Haut und insbesondere das Haar." Seine Forschung zeige nun, dass die häufigsten Luftschadstoffe zu Haarausfall führten.

Anti-Pollution-Haarpflege
Wie du Hair-Pollution bekämpfst
  • Bedecke den Kopf
    Die dicke Mütze auf dem Kopf schützt jetzt im Winter nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Schadstoffen in der Luft.
  • Passende Haarpflege verwenden
    Wie in der Hautpflege gibt es mittlerweile auch bei den Haarshampoos eine spezielle Anti-Pollution-Pflege.
  • Peelen
    Ja, nicht nur die Haut, sondern auch die Haare, beziehungsweise die Kopfhaut, kann man peelen. Wie das geht, liest du hier. Regelmässiges Peelen sorgt dafür, dass wieder mehr Wirkstoffe an die Kopfhaut gelangen können und die Haare dadurch besser nachwachsen.
  • Haarstylings-Produkte reduzieren
    Produkte wie Schaum und Gel können tatsächlich mehr Schadstoffpartikel auf das Haar ziehen. Entweder ganz weglassen oder auf ein einzelnes, leichtes Multitasking-Produkt umsteigen.
  • Sanft sein
    Verunreinigte Luft schwächt die Haarlängen und macht sie spröde und somit anfälliger für Spliss. Beim Styling und Haarbürsten somit besonders lieb zu den Haaren sein. Immer unten mit Kämmen beginnen und sich dann hocharbeiten. Auch Hitze kann das trockene Haar jetzt nicht gut vertragen – also aufpassen beim Föhnen und Lockendrehen.
  • Zauberwort Feuchtigkeit
    Gefühlt für jedes Problem ist Feuchtigkeit die Lösung. Verschmutzung und andere Umwelteinflüsse trocknen die Haare aus. Einmal pro Woche eine feuchtigkeitsspendende Maske auftragen. Noch besser wirkt dies mit einem Haar-Dampfbad.
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