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Selfie-Filter machen laut einer neuen Studie krank

von Christina Duss

8 AUGUST 2018

Health

Wer es mit Insta-Filtern übertreibt, riskiert eine Verschiebung des Selbstbilds. Das kann krank machen – US-Ärzte sprechen von "Snapchat-Dysmorphophobie".

Filter sind toll – wie hübsch und ebenmässig das alles aussieht! Hände hoch, wer postet noch ohne digitalen Verschönerer? Das Benutzen von Filtern als Spielerei abzutun, ist gemäss eines neuen Berichts eines medizinischen Fachblatts aus den USA aber falsch. Filter auf Snapchat und Instagram könnten demnach das Selbstbild drastisch verändern: Das eigene Gesicht oder der Körper wird mit dem perfektionierten Ich verglichen und auf einmal als weniger schön empfunden. Mehrere Schönheitschirurgen bestätigen, dass Filter die Wahrnehmung unseres Selbstbilds verändern.

Das kann zu grosser Unsicherheit führen – oder zu einer sogenannten "Snapchat-Dysmorphophobie": Dysmorphophobe Menschen lehnen ihren Körper komplett ab, entwickeln krankhafte Zwänge und suchten laut des Reports immer häufiger Rat in der plastischen Chirurgie. Im Falle der Filter-Patienten aus einem Grund: Um ihren gephotoshoppten und gefilterten Selfies immer ähnlicher zu sehen. Laut der International OCD Foundation, einer Vereinigung, die Zwangsstörungen untersucht, ist heutzutage von Dysmorphophobie jede 50. Person betroffen. Das sind gefährlich viele.

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