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3 Dinge, die ihr über den Period Day wissen müsst

von Anaïs Rufer

19 OKTOBER 2019

Life

Heute findet in den USA zum ersten Mal der National Period Day statt. Wir sagen euch, worum es geht.

Heute, am 19. Oktober 2019, findet erstmals der National Period Day in den USA statt. Es ist der Tag der Periode, der von der Organisation period.org ins Leben gerufen wurde.

Was das bedeutet? In allen 50 Staaten werden Menschen – ob sie menstruieren oder nicht – auf die Strasse gehen und für die Entstigmatisierung der Periode und gegen die sogenannte Period Poverty demonstrieren. In den USA sind 25 % aller Frauen von Period Poverty betroffen – sie können sich also keine Hygieneartikel leisten.

Was es sonst noch über diesen Tag zu wissen gibt:

  • Die Gründerin
    Die Organisation "period.org" wurde 2014 von der damals 16-jährigen Nadya Okamoto ins Leben gerufen. Nadja landete als Jugendliche mit ihrer Familie auf der Strasse und fand in vielen Gesprächen mit obdachlosen Frauen heraus, was ihnen besonders fehlt: der Zugang zu Hygieneartikeln. "Je mehr Frauen ich traf, desto mehr beschäftigte mich die Frage, wie ich ihnen helfen kann", sagt Nadya Okamoto im Interview mit "Allure". Also beschloss Nadya, Hygieneartikel an obdachlose Frauen zu verteilen. Als sie merkte, wie gross die Resonanz war, rief sie die Organisation "period.org" ins Leben.
  • Die Organisation
    "period.org" ist die grösste Non-Profit-Organisation von Jugendlichen im Bereich Frauengesundheit: Bis heute haben die Beteiligten über 700'000 Binden und Tampons an obdachlose Frauen verteilt. In 50 US-Staaten und in mehr als 30 Ländern hat die Organisation bereits vor dem National Period Day so genannte "Period Chapters" durchgeführt: In diesen Workshops wird das Thema Menstruation in lokale Kommunen gebracht und über Periodenarmut gesprochen.
  • Die Ziele des heutigen Tages
    Am National Period Day gehen Frauen auf die Strassen, um für ihre Rechte zu kämpfen. Sie demonstrieren gegen die Tamponsteuer und die Stigmatisierung der Menstruation. Das Recht auf Hygieneartikel sehen die Initiatoren als ein Menschenrecht, das allen Menstruierenden zustehen sollte. Einer Umfrage der St. Louis University zufolge, hat eine von vier Frauen in den USA Schwierigkeiten, an Hygieneartikel zu kommen. 46 Prozent der einkommensschwachen Frauen sagen, dass sich schon mindestens einmal zwischen dem Kauf von Essen oder Hygieneartikel entscheiden mussten.
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