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3 Dinge, die Peggy Gou zur Ikone machen

von Gloria Karthan

11 MÄRZ 2020

Entertainment

Sie ist erfolgreiche DJ und Produzentin, hat ein eigenes Musiklabel und bringt dieses Jahr ihr Debütalbum raus. Warum die 28-jährige Koreanerin das Zeug zur Kultfigur hat.

"Was willst du denn im Berghain?", soll der Chef des Berliner Plattenladens, in dem Peggy Gou vor einigen Jahren nebenher jobbte, sie abschätzig gefragt haben, als sie von einem Rave erzählte. Zu den hippen Berliner Szenis fühlte sich die 28-jährige DJ nie zugehörig. Doch die Südkoreanerin gab alles, um nicht mehr nur durch die angesagten Clubs zu tanzen, sondern selbst dort aufzulegen.

Ihr Plan ging auf: 2016 brachte Peggy gleich vier EPs raus, spielte ihren unverwechselbaren Sound in über hundert Clubs auf der ganzen Welt und mauserte sich zur gehypten Musikproduzentin. Bei ihren Gigs feiern Peggys Fans sie so überschwänglich, dass in der Musikszene von einer "Gou-Mania" die Rede ist. 2020 soll endlich ihr erstes Album erscheinen. Drei Gründe, warum der Hype um das Multitalent auch danach noch anhalten wird.

1. Peggy hat berühmte Fans

Jetzt hat auch einer der grössten weiblichen Popstars aller Zeiten Peggy Gou für sich entdeckt: Zum Weltfrauentag am Sonntag postete Lady Gaga eine Playlist mit Songs ihrer Lieblingsmusikerinnen. Eine der "Women of Choice" auf der gleichnamigen Liste ist Peggy, die als Einzige mit gleich zwei Tracks vertreten ist. Guete Gschmack, Gaga!

2. Peggy feiert ihre Herkunft

Im Sommer 2016 legte Peggy im Berliner Berghain auf und war damit die erste Koreanerin, die vom Techno-Club als DJ gebucht wurde. Mit ihrem Plattenlabel Gudu Records, welches sie 2019 gründete, will sie vor allem weiblichen Artists aus Asien zum internationalen Erfolg verhelfen und zeigen, dass koreanische Musik über K-Pop hinaus geht. Ihren treibenden Sound, irgendwo zwischen Acid und Chicago House angesiedelt, beschreibt Peggy selbst als "K-House". Auf ihren bekanntesten Tracks singt sie sogar selber auf koreanisch. Dem "Guardian" verriet sie kürzlich, wie sehr es sie berühre, wenn ihre Fans auf der ganzen Welt mitgrölen: "Die Crowd kennt nicht mal die genauen Lyrics, aber sie singen trotzdem einfach mit."

3. Peggy hat ihren eigenen Style

Ihr Studium am London College of Fashion brach sie zwar ab, doch Mode ist weiterhin ein zentraler Bestandteil von Peggys Leben. Mit ihrem unverwechselbaren Stil inspiriert sie in ihrem Insta-Feed und hinter den Decks. Der Einfluss ihres BFFs, Streetstyle-King und Off-White-Gründer Virgil Abloh, ist dabei unverkennbar. Mit seiner Hilfe hat Peggy vergangenes Jahr ihr eigenes Label Kirin gegründet. Die Unisex-Pieces, die allesamt aus ihrem eigenen Kleiderschrank stammen könnten, zieren Acid-House-Smileys, Discokugeln oder Tiere aus der koreanischen Mythologie. We love.

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