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Diese 8 Dinge sind imfall nicht vegetarisch

von Gloria Karthan

24 JULI 2019

Food & Home

In manchen vegetarischen Produkten stecken Inhaltsstoffe, die für Vegis eigentlich nicht geeignet sind. Acht Beispiele.

Ungefähr 11 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer ernähren sich vegetarisch, weitere 3 Prozent vegan – das ergab eine repräsentative Umfrage von Swissveg im Februar 2017. Als Hauptgründe wurden damals das Tierwohl (78 Prozent), Ethik (60 Prozent) und ökologische Gründe (58 Prozent) angegeben.

Viele Vegis können sich nichts Übleres vorstellen, als aus Versehen in ein Fleischkäse-Sandwich zu beissen, wenn man eigentlich Tomate-Mozzarella erwartet hätte. Dennoch konsumieren die meisten bestimmt hin und wieder unwissentlich ein Produkt, das eigentlich gar nicht vegetarisch ist. Zum Beispiel diese hier.

  • Fruchtsaft
    Habt ihr auch schon mal einen Apfelsaft mit Vegi-Siegel in der Hand gehabt und euch gefragt, was das soll? Laut Foodwatch wird jeder dritte Apfelsaft mit Schweine- oder Rindergelatine gefiltert, um den eigentlich naturtrüben Saft zu klären. Manchmal wird auch sogenannte Hausenblase verwendet, die getrocknete Schwimmblase des Störs.
  • Parmesan
    Ihr müsst jetzt ganz stark sein. Weil Parmesan leider so gar nicht vegi ist. Und es wird noch krasser: Auch Feta, Emmentaler, Gruyère, Camembert, Gorgonzola und Pecorino enthalten tierisches Lab, welches nach der Schlachtung aus dem Kalb-Magen gewonnen wird.
  • Margarine
    Viele Veganerinnen und Veganer ersetzen Butter mit Margarine. Die ist aber manchmal nicht mal vegetarisch: Etwa, wenn sie tierische Fette oder Fischöl (kann Basis der Omega-3-Fettsäuren sein) enthält.
  • Bier
    Aufgrund des Deutschen Reinheitsgebots sind alle deutschen Biere vegan, genau wie die allermeisten Schweizer Biersorten. Manche Biere aus England oder Irland aber werden mithilfe von Fischblasen geklärt. Blöd: Da es sich wie beim Fruchtsaft nicht um einen Inhaltsstoff des Endprodukts handelt, steht davon nichts auf dem Etikett. Die gute Nachricht: Nach 250 Jahren fliesst aus Guinness-Fässern seit kurzem auch veganes Bier.
  • Gummibärli
    Bestehen zu einem erheblichen Teil aus Gelatine – im Falle von Haribo ausschliesslich wird diese aus Schweineschwarten gewonnen. Mittlerweile gibts aber sehr viele Produkte, die darauf verzichten.
  • Currypaste
    Ein feines Thai-Curry mit Kokosmilch und Tofu ist die beste Wahl, wenn man vegetarische oder sogar vegane Gäste zum Znacht hat. Oder? Leider enthalten viele im Handel erhältliche Currypasten Fischsauce, Shrimps oder Sardellenextrakt. Darum besser die Inhaltsstoffe checken oder die Paste einfach ruckzuck selber machen.
  • Wein
    Auch Weissweine, Rosé und Schaumweine sind hin und wieder mit tierischer Gelatine geklärt. Viele Schweizer Winzerinnen und Winzer klären ihre Weine mittlerweile aber ohne tierische Zusatzstoffe – vor allem, wenns sich um Biowein handelt.
  • Rote M&M's
    Ob mit oder ohne Erdnüssli: Die roten Exemplare enthalten den Farbstoff E120. Zur Herstellung des sogenannten Karmins werden weibliche Schildläuse getrocknet und dann gekocht. Alles andere als süss.
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