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Mit ätherischen Ölen Mücken vertreiben

von Irène Schäppi

15 JULI 2020

Health

Juckende Mückenstiche machen uns irre. Da klassische Anti-Mückensprays jedoch zu Allergien führen können, hier die besten ätherischen Öle, die gegen lästige Insekten helfen.

Viele der herkömmlichen und künstlich hergestellten Anti-Mückensprays enthalten den chemischen Stoff DEET (Diethyltoluamid). Dieser ist zwar ein starker Insektenschutz, kann aber zu Allergien führen. Für eine natürliche Mückenabwehr eignen sich ätherische Öle, die bei Insektenstichen sogar das damit verbundene Brennen oder Jucken lindern und das Abschwellen der Stiche fördern.

Natürlicher Mückenschutz: Diese ätherischen Öle helfen

Insekten haben ein sehr empfindliches Geruchsorgan und suchen darum bei stechenden oder intensiven Gerüchen – darunter z.B. Lavendel, Eukalyptus, Pfefferminze, Rosengeranie, Teebaumöl oder Zitronengras – schnell das Weite. Auch gut sind ätherische Öle, die reich an Sesquiterpenen (Öle aus Hölzern wie Zeder zum Beispiel) sind. Diese imitieren nämlich die Abwehr- und Lockstoffe von Insekten, was sie irritiert und so zum Abflug animiert.

Olfaktorische Mückenbarrieren

Etwas genauer: Lavendelöl ist für seine antiseptische und antibakterielle Wirkung bekannt, ist sanft zu Kinderhaut und fördert die Heilung. Pfefferminzöl wirkt kühlend bei Stichen und lindert den nervigen Juckreiz. Teebaumöl und Eukalyptus gelten quasi als Allrounder, sie mildern Schmerzen, wirken heilend und abschwellend. Der beissende Geruch von Teebaumöl ist ausserdem wie ein olfaktorisches Stoppschild für Mücken.

Ebenso der intensive Duft von Rosengeranien, weshalb sich die hübschen Blumen als Mückenschreck auch gut auf dem Balkon oder vor dem Fenster machen. Und auch der in Zitronengrasöl enthaltene Wirkstoff Citronellol vertreibt Mücken und andere nervige Insekten besonders effizient.

So wendet ihr die ätherischen Öle an
  • In der Duftlampe
    Diese Anwendungsvariante ist ein bewährter Klassiker. Denn durch die Verdampfung werden Duft- und Wirkstoffe der Öle verbreitet und die lästigen Mücken vertrieben. So gehts: Wenige Tropfen des gewünschten Öles (jedes der oben erwähnten ätherischen Öle kann hierfür gebraucht werden) mit etwas Wasser verdünnen und ins Duftschälchen geben. Dazwischen immer mal wieder eine Duftpause machen – der eigenen Nase zuliebe.
  • Als Hautöl oder -creme
    Weil manche ätherische Öle bei direktem Hautkontakt zu Irritationen führen können, solltet ihr diese vor dem Auftragen mit einem Basisöl wie Oliven-, Jojoba-, Mandel- oder Kokosöl vermengen. So gehts: Ein Mischverhältnis von 1:4 ist hier perfekt. Also 100ml Basisöl mit 5-10 Tropfen des gewählten ätherischen Öls mischen und fertig ist der DIY-Mückenschutz.
  • Zum Auftupfen
    Diese Form der Anwendung macht dank der schmerz- oder jucklindernden Wirkung der genannten ätherischen Öle vor allem dann Sinn, wenn es schon zu Mückenstichen gekommen ist. So gehts: Weil hygienischer, ein Wattestäbchen leicht mit dem gewählten ätherischen Öl tränken und vorsichtig auf die betroffene Stelle tupfen. Übrigens: Bei Kindern darauf achten, dass ihr sanftere Öle wie Lavendel- oder Patchouliöl verwendet, welche die Haut nicht irritierten.
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