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8 Dinge, die ihr über unseren SMA-Liebling Naomi Lareine wissen müsst

von Gina Buhl

26 FEBRUAR 2020

Entertainment

Bevor wir die neue Schweizer R'n'B-Queen am Freitag zu den Swiss Music Awards begleiten, haben wir der Zürcherin einige Fun Facts entlockt.

Sie hat vergangenen Sommer kaum eine Schweizer Festivalbühne ausgelassen, konnte zahlreiche Musik-In- und Outsider von ihrem grossen Talent überzeugen und ist jetzt auch noch Anwärterin eines Swiss Music Awards in der Kategorie SRF 3 Best Talent: Die Zürcher Sängerin Naomi Lareine.

Ihr Erfolgsrezept? Eine Stimme, die einen einhüllt wie ein flauschigweiches Satintuch. Songtexte, die mit viel Feingefühl von Heartbreak-Feelings, wummerig-schwitzigen Clubnächten und dem Struggle ums Erwachsenwerden erzählen – und eine kleine Crew, die ihr vor und hinter der Bühne immer den Rücken freihält.

Wir haben unseren persönlichen SMA-Liebling getroffen, um ihr bei Pommes und Schoggi-Mélange ein paar Random Facts zu entlocken.

  • Ihr Alter ist geheim – zumindest für die Öffentlichkeit
    Wer ein bisschen mehr über Naomi erfahren will und anfängt zu recherchieren, wird feststellen: Ihr Alter ist ein Mysterium. "Ich hatte mal ein ziemlich einschneidendes Erlebnis ganz am Anfang meiner Karriere. Ein Typ meinte, dass ich mich jetzt besser beeilen sollte, wenn das mit dem Erfolg als Künstlerin noch was werden sollte." Ob er das zu einem männlichen Newcomer auch gesagt hätte? "Vermutlich nicht". Und weil sie will, dass die Musik im Vordergrund steht und nicht ihr Geschlecht, Aussehen oder Alter, löst Naomi die Sache seitdem eben so.
  • Alicia Keys ist Schuld an ihrem Erfolg
    Wie die Schweizer R'n'B-Queen überhaupt zur Musik gekommen ist? "Alicia Keys ist Schuld", sagt sie. Mit 15 habe sie wegen ihr angefangen, sich das Klavier spielen selbst beizubringen. "Ich wollte mich beim Singen begleiten und Cover auf Youtube stellen – und weil mir all diese cheapen Playback-Versionen nicht gefallen haben, musste ich eben selber ran."
  • Früher hat sie in der Fussball-Nati gespielt
    Ihre Klavier-Sessions hat sie übrigens immer zwischen die Fussball-Trainingsstunden gelegt. Naomi war damals nämlich in der U19-Nati. Irgendwann hat das Komponieren aber das Feld verdrängt. Trotzdem: "Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen meiner Fussball-Vergangenheit und einem Konzert. Im Fussball bin ich, genauso wie jetzt, auf ein Team angewiesen. Die Nervosität hat mich vor einem Spiel eingenommen. Das tut sie auch jetzt noch – und wie im Fussball ist die Tagesverfassung beim Musikmachen nicht immer gleich. Man ist nicht immer gleich zufrieden mit sich."
  • Naomi braucht Strukturen – und zwar sehr
    Was sie gegen erwähnte Nervosität macht? Sich vor und hinter der Bühne an fixe Strukturen halten: "Also ich will das jetzt nicht Zwangsneurose nennen, aber es gibt doch so gewisse Muster, die ich stets anwenden muss", so Naomi. Beispiele gefällig? "Ich singe mich immerimmerimmer gleich ein: Erst mach ich 'wowowowowowow', dann 'yeahyeahyeahyeah' und anschliessend wärme ich den Rest meines Körper auf. Es muss so sein, sonst bin ich unentspannt." Wenns hilft.
  • Sie hat eine Liste mit verbotenen Wörtern
    Es gibt gewisse Wörter, die in Naomis Nähe besser nicht ausgesprochen werden sollten. "In meinem Ohr klingen manche Wörter richtig grusig. Mich schüttelts zum Beispiel beim französischen Wort für 'Unterhose'. Ich krieg schon rote Ohren, wenn ich nur daran denke."
  • Ihre Musik soll anderen helfen
    "Mein Ziel ist es, dass mich die Menschen durch meine Musik besser kennen lernen. Ich glaube nämlich, ich hab sehr viel zu sagen, das anderen helfen kann. Ich hatte zum Beispiel eine ziemlich schwierige Kindheit und glaube, dass viele Menschen besser mit ihrer Story klar kommen würden, wenn sie meine Geschichte kennen." Deshalb versucht Naomi mit ihrer Musik auch Trost zu spenden – so, wie es die Lyrics von Jessie J und Alicia Keys früher bei ihr getan haben.
  • Sie setzt sich für die Queer-Community ein
    Helfen will die Sängerin auch der Queer-Community: "Wenn man schon Musik macht und das Ziel anstrebt, etwas in den Menschen zu bewirken, sollte man das meiner Meinung nach für Dinge nutzen, die über den musikalischen Tellerrand hinaus gehen. Ich setze mich sehr für die Queer-Community ein, weil ich es als homosexuelle Frau unfassbar finde, dass Heiraten und Kinder adoptieren für uns in der Schweiz immer noch tabu sind", so Naomi. Deshalb spricht die Sängerin das Thema regelmässig bei ihrer Insta-Community an und versucht die Bildsprache ihrer Videos nicht mit Klischees vollzupappen. "Man sieht in 'Issa Vibe' keine Kampflesben oder übersexualisierte, knutschende Girls. Es sind einfach Frauen, die sich lieben."
  • Ihr Style
    Naomis Style versprüht 90s Vibes, ist streetstylig und locker – das werdet ihr auch beim Styling für die SMAs sehen, zu dem wir sie am 28. Februar via Instagram live begleiten. Alles wollen wir hier natürlich noch nicht verraten, aber einen kleinen Einblick gibts schon mal:" Bei den Haaren geht alles ausser Dauerwelle. In Sachen Make-up steh ich sehr auf Natürliches – ich hab nicht vor, mich komplett vollzupinseln. Und was das Outfit angeht: Ich bin momentan sehr in the Oversized Mood."
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