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Screenshot Bloody Hell

Nach diesem Kurzfilm siehst du deine Mens mit anderen Augen

von Alisa Fäh

2 NOVEMBER 2018

Life

Ein ziemlich fresher Kurzfilm feiert die Weiblichkeit und will damit junge Frauen ermutigen, über ihre Tage zu sprechen.

Die erste Periode vergisst man nie und erst recht nicht das dazugehörige Gefühlschaos. Ein Thema, das so viele Frauen betrifft – und trotzdem wird es in der Filmwelt weitgehend ignoriert. Regisseurin Katharina Hingst hatte genug davon, trommelte eine Filmcrew aus Frauen zusammen und startete 2017 kurzerhand eine Kickstarter-Kampagne. Jetzt ist das Ergebnis da: Der 7-minütige Kurzfilm "Bloody Hell".

Darum gehts: Als Camille am Morgen von ihrem 16. Geburtstag aufwacht, ist so gar nichts in Ordnung. Sie leidet zum ersten Mal am PMS und versucht, sich in diesem Gefühlschaos zurecht zu finden. Warum wir von "Bloody Hell" so begeistert sind: Die Mens wird ohne Ekel und Zeigefinger, sondern mit verträumten Visuals und Indie-Sound gezeigt. Camille erlebt einen Haarfärbe-Fail, beschwört ein Unterhösli und würde sich am liebsten in den Kühlschrank verkriechen – we feel you.

Eine Hommage ans Erwachsenwerden

Der deutschen Regisseurin ist das Thema wichtig, weil "PMS uns jeden Monat wieder aus der Bahn werfen kann und uns nie beigebracht wurde, wie man damit umgeht." Der Kurzfilm soll jungen Frauen beim Erwachsenwerden helfen: "Als Mädchen bist du noch gar nicht an diese Emotionen gewöhnt. Man denkt, man ist nicht normal – aber eigentlich ist es nur Mutter Natur, die einen da gerade verhext." Katharina Hingst will mit "Bloody Hell" zeigen, dass junge Frauen sich für ihre Mens nicht schämen müssen, sondern ihre Weiblichkeit feiern sollten – mit allen Herausforderungen.

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