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Ex-Sportmuffel Stephi teilt ihre Motivationstipps

von Stephanie Vinzens

4 AUGUST 2019

Health

Wenns um Sport ging, war Redaktorin Stephanie lange ziemlich faul. Mittlerweile hat sie es aber geschafft, Workouts in ihren Alltag einzubauen. Hier verrät sie, wie.

Seit ich denken kann, bin ich bewegungsfaul. Schon als kleiner Knirps war ich regelmässig sehr verwundert über die Nachbarskinder, die im Winter unermüdlich mit dem Schlitten im Schlepptau den Hügel hinaufgeklettert sind – immer und immer wieder.

Mir dagegen verging bereits nach nur einer Fahrt die Lust, sodass ich meine wertvolle Zeit lieber dem Bau eines Schneemanns widmete – natürlich im Sitzen. Noch lieber mochte ich es aber, wenn mein Vater mich auf dem Schlitten durch die Winterlandschaft kutschierte, weil ich – ihr ahnt es – mich dann nicht bewegen musste.

Was ich schaffe, schafft ihr auch

Umso erstaunlicher: Ich hab jetzt tatsächlich einen Weg gefunden, fast täglich Sport zu machen. Und ich kann es kaum fassen, aber ich freu mich teilweise sogar richtig darauf. Was mich dazu gebracht hat, will ich euch natürlich nicht vorenthalten.

  • Superbequeme Home-Workouts
    Muss ich weniger Hürden überwinden, fällt es mir um einiges leichter, mich aufzuraffen. Was bei mir wahre Wunder wirkt, ist die Tatsache, dass ich auch Sport zu Hause machen kann – mit Home-Workouts auf Youtube nämlich. Ich muss dafür weder den Weg ins verhasste Gym auf mich nehmen, noch am Abend durch unheimliche Wälder und Strassen joggen. Ich kann meinen Körper ganz bequem (wie ich nun mal bin) im Wohnzimmer auspowern.
  • Erwartungen runterschrauben
    Die Gleichung ist ganz einfach: Mit zunehmendem Vorsatz, Sport zu machen, steigt auch der Grad an Überwindung, den es mich kostet, um von der Couch aufzustehen. Oft sage ich mir deshalb: Auch ein 5- oder 10-Minuten-Workout reicht aus. Wenige Minuten Bewegung sind nämlich besser als gar nichts. Ausserdem helfen mir die regelmässigen Einheiten, meine Sport-Routine aufrecht zu erhalten und ganz automatisch am Ball zu bleiben. So ganz ohne Druck passiert es mir tatsächlich auch, dass ich dann weitere Übungen anhänge – und aus 10 Minuten manchmal 30 werden.
  • Frauen, die mich empowern
    Ausschlaggebend für meine Motivation sind definitiv auch meine liebsten Workout-Channels. Ich habe drei tolle Fitness-Instruktorinnen für mich entdeckt, die ein unglaubliches Talent dafür besitzen, auch eingefahrene Sportmuffel wie mich zum Schwitzen zu animieren:
Koboko Fitness

Mein Favorite. Die Home-Workouts von Kola Olaosebikan reichen von "ich schwitze minimal" bis hin zu "meine Augen brennen, weil Schweiss rein tropft". Egal ob ihr also voll trainiert oder mega unfit seid, ob ihr noch jede Menge Power oder einen strengen Tag hinter euch habt – hier werdet ihr wahrscheinlich fündig. Das beste daran: Kola ist ein totaler Mood-Booster. Sie nimmt sich selbst nicht zu ernst und hält während ihren Workouts die wohl authentischsten Pep-Talks.

Emi Wong

Ich liebe Emis kurze HIIT-Workouts! Sie quälen einen zwar schon ein bisschen, aber sie sind super effizient und vergehen im Flug. Ausserdem versteht Emi meinen Schmerz. Auch ihr fallen gewisse Übungen schwer – und das zeigt sie auch. Unser Bonding-Moment: Als ich am Ende einer intensiven Übung am liebsten heulen wollte, sagt auch Emi schwer atmend: "Oh mein Gott, ich hätte fast geweint."

Blogilates

Cassey Ho ist ein Urgestein in der Online-Fitnesswelt. Lasst euch aber nicht davon täuschen, dass sie die ganzen Videos hindurch non-stop quasselt. Ihre Workouts sind hart und ich weiss bei bestem Willen nicht, wie sie mühelos aus ihrem Leben erzählen kann, während ich am Boden rumkeuche. Ich bin nicht stolz darauf, aber keine andere habe ich während den Workouts wohl so oft beflucht. Dafür bin ich im Nachhinein umso dankbarer.

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