Courtesy of Noemie Szabo
Courtesy of Noémi Szabo

"Für Iris van Herpen zu modeln, wäre ein Traum"

von Milena Schneider

2 FEBRUAR 2020

Fashion

Die Ostschweizerin Soraya Vanrenterghem modelt – noch – nebenbei. Friday hat sich mit ihr über erste Jobs und grosse Träume unterhalten.

Soraya war schon als Kind fasziniert vom Modeln. Eine Faszination, die mittlerweile zu einem Teilzeitjob geworden ist. Die 21-Jährige mit dem schwarzen Bob und den grossen blauen Augen ist bei der Hamburger Modelagentur Scout Management unter Vertrag und lief unter anderem schon für das Label Vetements.

Soraya, wie sind die Labels auf dich aufmerksam geworden? Angefangen hat es mit kleinen Shootings, richtig 'entdeckt', unter anderem von Vetements, wurde ich erst durch Instagram.

War es schon immer dein Traum, Model zu werden? Ich würde es nicht als Traum bezeichnen, sondern eher als Faszination. Schon als Kind war ich gefesselt davon, da meine Mama in ihrer Jugend ebenfalls modelte und ab und zu davon erzählte.

Welche Model-Erfahrung mochtest du bisher am meisten? Shootings und Projekte, bei denen man als Model auch Ideen einbringen kann, gehören zu meine liebsten Erfahrungen.

Für welches Label würdest du gerne einmal laufen? Ein Traum von mir ist es, für Iris van Herpen zu arbeiten.

Auf dem Runway von Vetements.
Getty Images

An der vergangenen Pariser Fashion Week lief Soraya für Vetements über den Laufsteg.

Schweizer Model polarisiert mit ihrem speziellen Look.
Courtesy of Samira Gollin

Was magst du besonders am Modeln? Ich mag es sehr, dass man so nah an der Inspiration eines Menschen dran ist. Und damit grundlegend zu verstehen, warum er seine Mode auf diese Weise darstellt.

Was halten deine Freunde und Familie von deinem Erfolg? Sie sind hellauf begeistert und unterstützen mich bei jeder Gelegenheit.

Bist du beim Modeln auch schon an deine Grenzen gekommen? Ja, bin ich. Etwa bei Shootings in der Nacht und draussen bei eisiger Kälte, beim Laufen in viel zu kleinen Schuhen oder beim Umgang mit Menschen. Doch ich mache diese Arbeit ja grundsätzlich gerne und habe Freude an all dem was daraus entsteht, da kann ich auch mal über meine Grenzen hinaus gehen.

Was machst du, wenn du nicht vor der Kamera stehst? Mein Leben ist durch und durch von Mode und Menschen geprägt. Momentan bin ich in einer Ausbildung zur Schneiderin, und Ästhetik spielt für mich in den meisten Bereichen meines Lebens eine grosse Rolle. Kunst, Musik und vor allem Poesie bedeutet alles für mich.

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