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Courtesy of Mode Suisse by Alexander Palacios

Signalfarben waren nicht das einzige Highlight der Mode Suisse

von Friday Magazine

2 SEPTEMBER 2019

Fashion

Unter freiem Himmel liessen Schweizer Designerinnen und Designer ihre farbenfrohen Entwürfe im Wind flattern. Das sind unsere Höhepunkte der 16. Mode Suisse.

Am wohl letzten Sommertag des Jahres fand diesen Samstag die Mode Suisse Edition 16 statt. Begleitet vom Sonnenuntergang startete die Show mit Topmodels wie Nadine Strittmatter, Diana Gärtner und GNTM-Gewinnerin Toni Dreher-Adenuga auf der Dachterrasse der allgemeinen Berufsschule in Zürich.

Dieses Jahr stand der Abend klar im Fokus der Farben. Pastell, Neon und knallige Grundfarben waren auf dem Laufsteg zu sehen. Für Aufsehen sorgte auch das diverse Casting der Models: Auf dem Runway waren ganz verschiedene Körpergrössen, Hautfarben und vor allem Altersgruppen zu sehen. Fünf weitere Höhepunkte, die uns geblieben sind:

Publikumsfavorit

Karin Wüthrich und Matthias Fürst haben bewiesen, dass After Work Studio eine Marke ist, die den Sprung in eine höhere Liga verdient hat. Sie zeigen tolle Kollektionen, bleiben ihrem Stil treu und überzeugten mit ihren qualitativ hochstehenden Strick-Pieces. Dieses mal neu in der Kollektion waren Leinen-Kleider und Mäntel zu sehen. Unser ganz persönliches Highlight: Beauty-Praktikantin Janine Heini modelte an dem Abend und war mit Nadine Strittmatter auf dem Runway zu sehen.

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Courtesy of Mode Suisse by Alexander Palacios

Go, Janine!

Aufgefallen

Julia Heuer hat wieder alle mit ihren bekannten Plissee-Strukturen geflasht. Warme Farbverläufe in Farben des Abendrots und abstrakte Blumenprints zierten die Teile. Die feminin-verspielten Stücke strahlten dank den geometrischen Formen des Stoffes Stärke aus.

Regenbogen Kleid von Julia Heuer
Courtesy of Mode Suisse by Alexander Palacios

Dreamy Kleid mit Farbverlauf von Julia Heuer.

Erwähnenswert

Jacqueline Loekito zeigte dieses Jahr ihre dritte Kollektion, welche von Pablo Picassos Gemälde "Akrobat und junger Harlekin" inspiriert war. Wie auch schon in den letzten zwei Kollektionen brach sie mit heteronormativen Geschlechterrollen und spielte mit soften Pastelltönen und Couture-Schnitten.

Pastell Look von Jacqueline Loekito
Courtesy of Mode Suisse by Alexander Palacios

Flauschiger Pastell-Look der Baslerin Jacqueline Loekito.

Newcomer

Lora Sonney von der HEAD (Haute École d’art et de design) in Genf überzeugte mit Ihrer Abschlusskollektion "Ça sent la sueur, l’herbe et la fatigue". Sie zeigte monochrome Looks in den Farben grün, blau und rosé. Ihr grünes Neon-Kleid zog alle Blicke auf sich. Wir freuen uns auf ihre zukünftigen Designs.

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Courtesy of Mode Suisse by Alexander Palacios

Farbe, bitte! Lora Sonney setzte unter anderem auf Neon.

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