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Seid ihr ready für den Männerrock?

von Vanessa Vodermayer

28 JUNI 2019

Fashion

Röcke und Kleider haben bisher keinen festen Platz im Kleiderschrank der Männer. Vielleicht wird sich das nun aber ändern.

Die Grenze zwischen femininer und maskuliner Kleidung verschwimmt mehr und mehr: Frauen setzen verstärkt auf weite Schnitte, Männer greifen immer häufiger zu Taschen sowie zu Schuhen mit Blockabsätzen, die man früher noch mit Womenswear assoziiert hätte. Männerröcke und -kleider hingegen gelten immer noch als Rarität.

Eine Vielzahl an Designern gab mit ihren Spring/Summer-Präsentationen aber zu verstehen: Der fashionliebende Mann soll nun Rock tragen.

Ein Blick zurück zeigt, dass sich der Männerrock im Grunde genommen gar nicht ausserhalb der Norm befindet: Die Geschichte des berühmten schottischen Kilts macht seinen Anfang etwa im 17. Jahrhundert. Und in Südasien sieht man den sogenannten Sarong, einen Wickelrock, ständig an Männern.

Unter anderem geprägt von Vivienne Westwood, Marc Jacobs und Rick Owens war der Männerrock aber auch bei uns in der näheren Vergangenheit vereinzelt sichtbar. So performte Kanye West 2011 während seiner "Watch the Throne"-Tournee in einem Lederrock.

Kanye West 2011

Burberry-Designer Riccardo Tisci lieferte Kanye West die Idee für den Rock.

Das Zürcher Label Amok sorgte nicht nur mit seinem Namen für Aufsehen – seit 1996 bietet Sandra Kuratle, die Gründerin der Marke, Männerröcke an. Mittlerweile liegt die Auswahl bei über 50 verschiedene Modellen, die von elegant bis sportlich reichen.

Männerrock von Amok
Courtesy of Amok

Ein Komplett-Look aus der aktuellen Amok-Kollektion in Erdtönen.

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