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Lizzo ist das beste Mittel gegen den Winterblues

von Gloria Karthan

6 FEBRUAR 2019

Entertainment

Sie ist der neue Star des Indie-Rap und ihre Songs machen einfach gute Laune. Warum hat es bloss so lang gedauert, bis wir von Lizzo gehört haben?

In der Schule war Melissa Jefferson aka Lizzo gleichzeitig im Blasorchester und in einer Rap-Clique, später eröffnete sie Konzerte von Florence + the Machine und Haim, jetzt ist sie zu Gast bei Ellen und spielt auf dem Coachella Festival.

Die Energie der 30-jährigen Afroamerikanerin ist so ansteckend, dass man kaum stillsitzen kann, während Lizzos Songs auch ernste Themen wie Bodyshaming, Self-Love, Individualität und LGBTQ aufnehmen.

Wer noch nichts von der Musikerin aus Minneapolis gehört hat, sollte das schleunigst nachholen. Wir können es jedenfalls kaum erwarten, bis am 19. April ihr drittes Album "Cuz I Love You" erscheint und versorgen euch bis dahin mit fünf Facts, die ihr unbedingt über die 30-Jährige wissen müsst.

  • Sie ist ausgebildete Flötistin: An ihrem Auftritt bei Ellen DeGeneres zückt sie kurzerhand die Querflöte und spielt darauf ein Solo, dass einem die Kinnlade runterklappt, nur um kurz darauf wieder munter weiter zu singen. Crazy, aber nicht verwunderlich: Lizzo spielt seit 20 Jahren Flöte, an der Uni von Houston studierte sie dank eines Musikstipendiums. Ihre Querflöte Sasha Flute – benannt nach Beyoncés Alter Ego Sasha Fierce – hat ein eigenes Insta mit über 40'000 Followern.
  • Sie hält nichts von #bodypositivity: "Diese verdammten Hashtags, nur um Leute davon zu überzeugen, dass ihr Aussehen okay ist – das ist doch verrückt!", sagt sie kürzlich dem Magazin "The Cut", das ihr Anfang Februar ein grosses Porträt widmete. "Ich sage, dass ich mich selber liebe und die Leute haben gleich das Gefühl, ich sei mutig oder politisch. Wenn die Body-Positivity-Bewegung vorbei ist, bin ich schliesslich immer noch schwarz und fett."
  • Sie hat früh angefangen: Schon mit 14 gründet sie mit zwei ihrer Schulfreunde eine Rapgruppe, die Cornrow Clique, und erhält ihren Künstlernamen Lizzo. Der setzt sich aus Melissas abgekürztem Vornamen Lissa und dem damals bekannten Jay-Z Song "Izzo" zusammen.
  • Sie war obdachlos: Rapperin, Flötistin oder Mitglied der Studentenverbindung? Im dritten Collegejahr hat Lizzo Identitätsprobleme und bricht ihr Studium ab. Ihre Familie ist weggezogen und statt im Wohnheim übernachtet sie darum in ihrem ausgebeulten Subaru. Kurz darauf wird sie Mitglied in einer Band und schläft für eine Zeit auf dem Boden im Proberaum.
  • Ihr Erfolg zeichnet sich seit Jahren ab: Es wird schon lange Zeit, dass Lizzo endlich den Durchbruch schafft. 2014 arbeitet sie für dessen Song "Boytrouble" mit Prince zusammen. "Time" kürt ihre letzte Single "Boys" zu einem der "10 Best Songs of 2018". Und "Rolling Stone" findet, ihre neue Single "Juice" sei der erste grossartige Song dieses Jahres. "Wäre das Leben fair, müsste dieser Track so erfolgreich wie 'Uptown Funk' werden", schreibt das Musikmagazin. Finden wir auch.

Hier könnt ihr euch das Video zum funkigen Gute-Laune-Song anschauen und euch mitreissen lassen:

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