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Laut Peta bist du keine echte Feministin, wenn du Eier isst

von Alisa Fäh

6 DEZEMBER 2018

Life

In einem Essay erklärt die Peta-Autorin Michelle Kretzer, warum Feministinnen aufhören sollten, Eier zu konsumieren.

Wer sich bei einem Rührei für Frauenrechte einsetzt, verstösst laut Peta-Autorin Michelle Kretzer gegen feministische Ideale. Wie sie in einem Essay schreibt, sei feministisch sein und gleichzeitig tierische Produkte zu konsumieren nämlich widersprüchlich.

Eine Frau, die ein Hühnerei kauft – mit dem Wissen, dass das Huhn eingesperrt wurde und sein Zyklus kontrolliert und manipuliert wurde, nur um dieses Ei zu produzieren – kann gemäss der PETA-Autorin keine Feministin sein. Legehennen müssen immer wieder den Verlust ihrer Eier durchleiden, bis sie als Eiermaschine nicht mehr taugen und geschlachtet werden. Gegen diesen Missbrauch müssen sich Feministinnen einsetzen, findet Michelle Kretzer.

"Leiden in der Tierwelt wird als unwichtig abgetan"

Die PETA-Autorin schreibt: "Das Leiden der Weibchen in der Tierwelt wird oft als unwichtig abgetan. Aber sie werden benutzt und als unwichtig und wertlos abgetan – wie Frauen auch." Feministinnen kämpfen gegen Missbrauch und Ausbeutung und fordern, dass Frauen selbst über ihren Körper bestimmen sollen – konsequenterweise gehört gemäss Michelle Kretzer da auch die Tierwelt dazu. Der Tenor ihres Essays: Hühner leider genauso wie Frauen unter einer patriarchalischen Gesellschaft.

Das Essay soll dazu aufrufen, sich gegen diese systematische Ausbeutung einzusetzen. Dafür soll Veganismus die Lösung sein, denn: "Mitgefühl hilft dabei, diesen Kreislauf der Unterdrückung und des Leidens endlich zu beenden. Er entsteht, wenn eine Gruppe eine andere ausnutzen will, die ihrer Meinung nach unterlegen ist."

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