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Die Kopenhagen Fashion Week will nachhaltig werden

von Milena Schneider

30 JANUAR 2020

Fashion

Die Modewochen in Kopenhagen haben einen neuen Nachhaltigkeitsplan veröffentlicht. Die hohen Anforderungen sollen auch für alle teilnehmenden Brands gelten.

Pünktlich zum Start der Kopenhagen Fashion Week diese Woche wurde ein sogenannter Sustainability Action Plan veröffentlicht. Die Veranstaltung möchte bis zum Jahr 2023 das Ziel Zero-Waste erreichen und die CO2-Emissionen um die Hälfte reduzieren. Wie genau die Veranstalter dieses Ziel erreichen möchten, wird allerdings nicht klar definiert.

Einige Massnahmen sind hingegen schon bekannt: Food wird nur noch in wiederverwendbaren oder recycelbaren Verpackungen angeboten. Bereits letztes Jahr hat die Kopenhagen Fashion Week Plastikflaschen verbannt. Bis 2021 sollen ausserdem nur noch Holzbügel anstelle von Plastik-Kleiderbügeln verwendet werden.

Auch die teilnehmenden Designerinnen und Designer müssen so einige Vorgaben erfüllen: Mindestens 50 Prozent der für die Kollektion verwendeten Materialien müssen bald bio-zertifiziert, upcycled oder recycled sein und das Set-Design für den Runway muss wiederverwendbar gestaltet werden. Und: Die nicht verkaufte Kleidung darf nicht einfach entsorgt werden.

Die Klimakrise setzt auch die globale Mode-Industrie unter unter Druck. An der vergangenen London Fashion Week kam es zu heftigen Protesten und in Stockholm wurde die Fashion Week im Juli gar gecancelt. Der Fall von Kopenhagen zeigt, dass sich die Szene zumindest bewusst ist, dass Handlungsbedarf besteht. Mal sehen, wie viele der Ziele dann auch konkret umgesetzt werden.

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