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Instagram kimkardashian

Kim Kardashian erntet Shitstorm für ihre Schutzmasken

von Marie Hettich

19 MAI 2020

Fashion

Die Unternehmerin hat schon wieder Ärger mit ihrem Shapewear-Label. Und schon wieder geht es um Rassismus.

So ganz klar ist es einem ja nicht, warum es nahtlose Schutzmasken in fünf verschiedenen Hauttönen braucht. Denn schon vom Weitem ersichtlich sind die mund- und nasebedeckenden Teile ja sowieso – ob Nude oder nicht.

Von Kim Kardashians Shapewear-Label Skims gibt es jedenfalls seit zwei Tagen solche Schutzmasken – und sie kamen so gut an, dass sie schon wieder ausverkauft sind.

Nicht hautfarben – sondern einfach schwarz

Zeitgleich zum Ansturm auf die hautfarbenen Masken wurden auf Social Media jedoch auch kritische Stimmen laut. Kritische Stimmen, die Kim Kardashian Rassismus vorwerfen. Denn die dunkelste Maske sei nicht hautfarben – sondern einfach nur schwarz, so der Tenor.

"Kim, du hast die Maske des schwarzen Models einfach KOMPLETT SCHWARZ gemacht. Du checkst schon, dass die Hautfarbe von schwarzen Menschen nicht die Farbe Schwarz hat – genauso wie weisse Menschen keine Haut haben, die so weiss ist wie ein Blatt Papier? Warum konntest du die Maske nicht einfach in einem dunklen Braunton herstellen lassen?", fragt eine Twitter-Userin.

"Schlag doch einfach weiterhin Profit aus deinem Rassismus"

Eine andere schreibt: "Der Nude-Ton des schwarzen Models ist ungenau – er ist beleidigend und aus kultureller Sicht völlig daneben." Für den Post hat die Userin über 10'000 Likes bekommen.

Besonders verwundert sind die Kritikerinnen, weil Kims Kinder schwarz sind – und sie dementsprechend umso sensibilisierter sein sollte. So heisst es zum Beispiel in diesem Tweet: "Man könnte denken, diese Familie kennt die verschiedenen Hautfarben von schwarzen Menschen, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass ihre Kids schwarz sind. Man könnte denken, dass sie checken, dass das kein schwarzer Hautton ist. Aber mach nur so weiter, Kimberly... Schlag doch einfach weiterhin Profit aus deinem Rassismus".

Der Druck steigt

Kim Kardashian hat sich zu den Vorwürfen bisher noch nicht geäussert. Aber der Druck steigt – vor allem, weil es nicht das erste Mal ist, dass Kim und ihrem Label Rassismus-Vorwürfe gemacht werden. Erinnert ihr euch noch an den ursprünglichen Brand-Namen, den sie dann ändern musste, weil ihr halb Japan kulturelle Aneignung vorwarf? "Kimono" – also wie das traditionelle Kleidungsstück? Manchmal könnte man echt meinen, das Ganze passiert mit Absicht.

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