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3 Dinge, die wir über Kims neue Gefängnis-Doku wissen

von Gloria Karthan

21 JANUAR 2020

Entertainment

Der Reality-TV-Star hat eine Dokumentation über Masseninhaftierung in den USA produziert. Jetzt gibts den Trailer dazu zu sehen.

Knapp zwei Jahre ist es her, als Kim Kardashian West sich erfolgreich im Weissen Haus für die Begnadigung von Alice Marie Johnson einsetzte, welche für ein Drogendelikt zu lebenslanger Haft verurteilt worden war. Kim hatte damals via Social Media vom Schicksal der Frau erfahren. Dank ihres Einsatzes unterzeichnete Donald Trump sogar ein Gesetz, das Richtern mehr Ermessensspielraum bei der Verurteilung von Drogentätern einräumt und die Rehabilitierung fördert.

Der Triumph führte zu einer Reihe von Briefen von Frauen und Männern, denen es ähnlich ging. Mit "The Justice Project" veröffentlicht Kim, die 2022 ihre Anwaltsprüfung ablegen wird, nun einen Dokumentarfilm über diese Menschen und die Ungerechtigkeiten, die ihnen im amerikanischen Justizsystem widerfahren sind. Drei Dinge, die wir bereits über die Doku wissen:

  • Sie zeigt Kims Herzensangelegenheit
    "Ich bin an dieses Projekt rangegangen, ohne auch nur das Geringste zu wissen. Und mein Herz hat sich komplett geöffnet", so Kim. Die 39-Jährige war zwar nie besonders aufgedreht – seit ein paar Jahren wirkt sie sogar noch ruhiger und ernster als früher. Doch ihr superseriöser Auftritt in der Doku macht deutlich: Dieses Thema liegt Kim wirklich am Herzen und die Schicksale der Inhaftierten nehmen sie sichtlich mit. An einer Pressekonferenz sagte sie kürzlich: "Nein, ich mache das nicht für die Publicity." Schliesslich verbringe sie für die Doku 20 Stunden pro Woche fernab von ihrer Familie. "Es ist mir wirklich wichtig. Ich ziehe vier schwarze Kinder auf, die sich in einer ähnlichen Situation befinden könnten wie die Personen, denen ich helfe."
  • Sie behandelt vier Fälle
    "Es gibt Millionen von Menschen, die von diesem kaputten Justizsystem betroffen sind. Ich wollte den Zahlen und Statistiken ein Gesicht geben", sagt Kim. Sie porträtiert vier zu lebenslanger Haft verurteilte Menschen, die ihrer Meinung nach durch das Justizsystem ungerecht behandelt werden. Unter anderem eine Frau, die das Familienmitglied, das sie belästigte, umbrachte. Im Dokumentarfilm reist Kim zu den Gefängnissen und spricht mit den Verurteilten sowie ihren Familienangehörigen und Freunden. Danach betreibt sie bei den öffentlichen Institutionen Lobbyarbeit und überlegt gemeinsam mit Anwältinnen und Anwälten, wie die Inhaftierten ihre Freiheit zurückerlangen können.
  • Sie startet Anfang April
    Die von Kim koproduzierte, zweistündige Dokumentation wird am 5. April auf dem amerikanischen Pay-TV-Sender Oxygen ausgestrahlt, der hauptsächlich True-Crime-Sendungen zeigt. Ob und wie die Doku bei uns in der Schweiz zu sehen sein wird, ist noch unklar. Gut möglich, dass der On-Demand-Sender dem öffentlichen Interesse nachkommen wird und eine internationale Bezahlmöglichkeit einrichtet.
Hier könnt ihr euch den Trailer ansehen:
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