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So gebt ihr fahler Homeoffice-Haut den Glow zurück

von Irène Schäppi

7 APRIL 2020

Beauty

Viele von uns haben derzeit mit fahler oder unreiner Haut zu kämpfen. Woran das liegt und wie ihr euren Teint wieder zum Strahlen bringt.

Während des Lockdown bekommen nicht nur Haare und Fingernägel eine Styling-Auszeit, es ist auch der perfekte Zeitpunkt, die Beauty-Routine auf ein Minimum runterzufahren. Was der Haut die Möglichkeit gibt, ohne Schminke mal wieder richtig durchatmen zu können.

Dennoch wirkt die Haut im Homeoffice fahler, es kommt sogar vermehrt zu Hautunreinheiten.

Woran das liegen könnte

Fahle Haut oder Pickel können momentan verschiedene Ursachen haben: Falls ihr eure Skincare-Routine rauf- statt runtergefahren habt – jetzt hat man endlich genug Zeit, alle Treatments auszuprobieren – ist das eher kontraproduktiv: Die sogenannte "Stewardessen-Krankheit" oder "Periorale Dermatitis", die sich als Pickel und Rötungen um den Mund, an den Wangen und um die Augen äussert, kann einen plagen, wenn man seine Haut überpflegt.

Ein Grund für fahle Haut könnte die zurzeit unzureichende Zufuhr von frischer Luft, Feuchtigkeit und Vitamin D sein, weshalb die Zellen nicht mit genügend Nährstoffen versorgt werden. Darum ist es wichtig, dass ihr trotz Homeoffice mindestens 20 Minuten am Tag an die frische Luft geht. Ausserdem hilft es, mindestens drei Liter Wasser oder ungesüsster Tee am Tag zu trinken, das polstert die Haut von innen auf und gibt ein pralleres Feeling.

Diese Produkte helfen bei fahlem Teint
Weitere Pflegetipps für glowy Skin
  • Luft im Homeoffice befeuchten: Oft liegt die Luftfeuchtigkeit im Homeoffice unter 30 Prozent, was die Haut zusätzlich reizt. Luftbefeuchter können darum – neben Spaziergängen – eine tolle Zwischenlösung sein: Brands wie Philips, Stadler Form, Venta Luftwäscher, Beurer, Boneco oder Dyson – der Pure Humidify+Cool ist aktuell mein persönlicher Favorit – bieten eine breite Palette an Produkten an. Alternativ hilft es auch, ein feuchtes Tuch über die Heizung zu hängen. Wenn ihr das Tuch morgens und abends auswechselt, kommts übrigens zu keinem Keimwachstum.
  • Nur mit Wasser reinigen: Am Morgen reicht es, eure Haut mit kaltem Wasser mehrfach zu spülen. Das hat einen straffenden sowie durchblutungsfördernden Effekt und bereitet die Haut perfekt auf die nachfolgende Pflege vor. Diesen Trick habe ich von der französischen Star-Kosmetikerin Joëlle Ciocco gelernt: Sie ist strikt dagegen, das Gesicht morgens zu reinigen. Madame Ciocco findet, dass man durch zu aggressive Reinigungsmittel am Morgen den nächtlichen Regenerationsprozess der Haut zunichte macht.
  • Wim-Hof-Methode fürs Gesicht: Dass Kälte durchblutungsfördernd wirkt und gesund ist, weiss man spätestens seit der Netflix-Serie Goop-Lab. Streicht also nach dem Aufstehen einfach mit Eiswürfeln über das Gesicht, das belebt euren Teint. Auch Augenringe und Schwellungen lassen sich so schnell mindern.
  • Feuchtigkeit is key: Tragt die Gesichtspflege – hier heisst das neue Pflegecredo mehr Feuchtigkeit und weniger Fett! – auf, solange eure Haut noch von der Reinigung feucht ist. So können die Wirkstoffe besser einziehen. Verbindet das Aufragen von Cremes zudem mit einer Gesichtsmassage, denn das fördert Durchblutung und regt den Stoffwechsel an.
  • Peelen nicht vergessen: Trockene Homeoffice-Luft bedeutet auch abgestorbene Hautzellen, welche die Poren verstopfen und so zu Unreinheiten wie Pickeln führen. Darum ist ein- bis zwei Mal pro Woche ein Peeling angesagt. Versucht bei der Produktwahl auf mechanische Gesichtspeelings – solche mit Schleifkörnern wie Fruchtkerne, Bambusgranulate oder schlimmstenfalls aus Mikroplastik drin – zu verzichten, weil ihr so eure eh schon gestresste Haut noch mehr reizt. Besser, weil sanftere Exfolation: Enzympeelings, also Masken, die Trockenextrakte enzymhaltiger Pflanzensäfte enthalten.
  • Masken und ätherische Öle als SOS-Treatment: Im Notfall könnt ihr selbst bei minimalistischer Beauty-Routine zu Masken greifen. Inhaltsstoffe wie Lindenblüten lindern Rötungen, während Teebaum-Öl (mit einem Wattestäbchen punktuell aufgetragen) bei Pickeln hilft, ohne die Haut auszutrocknen.
  • Feuchtigkeit zum Aufsprühen: Ohne Gesichtssprays gehts in der Friday-Beautyredaktion schon lange nicht mehr und sollte auch bei euch im Homeoffice ein Must werden. Während Face Mists im Sommer eher abkühlend wirken, können sie jetzt – je nach Inhaltsstoffen – als Feuchtigkeitsbooster eingesetzt werden und Irritationen sowie Spannungsgefühle auf der Haut mildern.
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