Aufmacher Credit Collage Friday Bilder Getty Images
Collage Friday Bilder Getty Images

Im Frühling werden die Frisuren richtig crazy

von Irène Schäppi

21 JANUAR 2020

Beauty

Von wilden Blumenarrangements und Farbe in den Haaren bis hin zu messy Heidizöpfen: Die Hairstyles fürs kommende Frühjahr sind ziemlich abgefahren.

In Sachen Hairstyles wurde an den vergangenen Modeschauen für Frühling und Sommer 2020 ganz viel experimentiert – ob mit echter (!) Farbe, kunstvollen Floristenarrangements oder Gel en masse – Hairstylisten wie Laurent Philippon oder Julien d'Ys haben für die nächste Saison aus dem Vollen geschöpft. Tragbarere Looks sind für die wärmere Zeit aber auch dabei.

Wie wir zum Beispiel bereits letzten Herbst vorausgesagt hatten, werden Zöpfe wie bei Wednesday Addams diesen Sommer ein Revival erleben. Und auch der 90s-Hype geht einen Schritt weiter – passend zur kommenden Festival-Zeit. Lasst euch inspirieren und viel Spass beim Nachstylen.

Flower Power

Bei diesen Looks müssen wir an bunte Opern wie "Die Zauberflöte" und Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" denken. Denn die wuchtig-blumigen Haaraccessoires, die Laurent Philippon bei Prabal Gurung verwendet oder das verträumte Lavendelgesteck von Justine Marjan für Alice and Olivia sind fast schon Kunstwerke. Was uns allerdings nicht so ganz klar ist: Wie bleibt die Flower Power auf der Tanzfläche drin? Das hat sich Hairstylist und Hobbygärtner Sam McKnight wohl auch gefragt und für Ashish den Models die einzelnen Blüten mit Münz-Spängeli in die messy Zöpfe fixiert. Geht doch!

Wednesday Addams trifft auf Heidi

Über dieses Revival freuen wir uns ganz besonders. Weil, einfach zu frisieren und hält den ganzen Tag. Dank Hairstylistin Tina Outen können die Zöpfe jetzt sogar super messy aussehen – wie am Morgen danach. Das wirke besonders stark zu diesem Look für Bora Aksu, meinte sie. Eher etwas künstlerisch war wohl die Vision von Designerin Ulla Johnson, die den Haarprofi Romy Soleimani zu am Hinterkopf eingedrehten Zöpfen inspiriert hat. Auch diesen Style sollten wir easy nachmachen können. Etwas schwieriger, dafür umso traumhafter, ist die Kreation von Guido Palau für Christian Dior. Unser Vorschlag: Screenshot machen und ab zum Coiffeur.

Malstunde

Zugegeben, auch wir sind uns noch nicht sicher, ob wir Julien d'Ys krasses Farbtopf-Hairstyling wie bei Marni wirklich ausprobieren werden. Vielleicht mal für ein Instagram-Fotoshooting mit der BFF? Die vereinzelten Farbtupfer auf dem Moschino-Catwalk dagegen spüren wir schon mehr, da sie wie eine Hommage an die jeweils mit Farbe geschmückten Haarlooks indigener Völker wirken. Ansonsten machen wirs halt wie bei Nicole Miller und experimentieren fürs Erste mit bunter Kreide im Haar.

Wet Reloaded

Es gibt mittlerweile kaum einen Modemonat, bei dem es keinen Wetlook auf dem Laufsteg zu sehen gibt. Macht natürlich Sinn: Viel Gel im langen, zurückgekämmten Haar sieht nach einer Mischung aus Avant-Garde und Edel-Punk aus – so etwa bei Lanvin. Auch als Dutt-Frisur – so gesehen bei David Koma – funktioniert der Wetlook sehr gut und kommt nicht nur auf dem Laufsteg gut. Etwas gewagter dagegen gings in Sachen Gel bei Ottolinger zu. Was meint ihr zur Kreation von Hairstylist Dushan Petrovich: Zu viel oder total fashion?

Hyper Hyper

Ein Ender der Sehnsucht nach den 90s ist auch dieses Jahr nicht in Sicht. Im Gegenteil. Ab sofort frisieren wir uns wieder Rave Buns, wie Bella Hadid sie auf dem Fendi-Catwalk trägt. Auch Giorgio Armani erinnert mit einem fast schon medusaartigen Hairstyling an eine Techno-Party. Und bei Mrhua Mrshua by NiuNiu Chou können wir uns nicht entscheiden, ob sich Hairstylist Jorge Luis von 90s-DJane Marusha oder Prinzessin Leia hat inspirieren lassen. Für die Streetparade funktioniert der Look aber auf jeden Fall.

Noch mehr von uns
Was hältst du von diesem Artikel?
  • :(
  • love it no Data :(
  • haha no Data :(
  • wow no Data :(
  • traurig no Data :(
  • wütend no Data :(
  • love it
  • haha
  • wow
  • traurig
  • wütend