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Die 5 häufigsten Fehler beim Haarefärben

von Anna Janssen

14 AUGUST 2019

Beauty

Beim Colorieren kann einiges schief gehen. Eine Hairstylistin verrät, worauf wir achten sollten.

Wenn es uns beim Wunsch nach Veränderung mal wieder in den Fingern kribbelt, müssen meistens als erstes die Haare dran glauben. Das hat aber auch seine Tücken.

Für Haistylistin Sandra Bögli von Tobeyounique Hairdesign im Zürcher Seefeld ist Haarefärben daily Business. Deshalb haben wir bei ihr nachgefragt, welche Irrtümer zum Thema Färben am häufigsten sind.

1. Die Haltbarkeit von Tönungen unterschätzen

"Bei blonden Haaren lässt sich eine Tönung nicht einfach wieder rauswaschen. Auch aufhellende Tönungen und Sprays bleiben langfristig im Haar, da sie nur mit starken Chemikalien funktionieren."

Das rät die Expertin: "Wähle die richtige Tönung. Es gibt sanfte ohne Wasserstoffperoxid und Intensivtönungen mit. Erstere waschen sich schnell wieder aus, die mit Wasserstoffperoxid verbleichen zwar mit der Zeit, es kann aber sein, dass sie sich nie ganz rauswaschen."

2. Ruckzuck blond sein wollen

"Auch wenns auf Insta einfach aussieht: Haare hellblond zu färben ist ein langer Prozess. Es sind mindestens zwei bis drei Bleichdurchgänge notwendig – bei dunklen oder bereits gefärbten Haaren wirds noch schwieriger. Zwischendrin kann es auch Phasen geben, in denen die Haare gelb oder orange sind."

Das rät die Expertin: "Abgesehen von den krassen Strapazen fürs Haar sollte man sich wirklich überlegen, ob einem ein blondes Haupt Stress, Zeitaufwand und Geld Wert sind."

3. An der Vorstellung festklammern

"Eine Farbe, die auf der Verpackung Haselnussbraun ist, kann auf den Haaren als grünliches Matschbraun rauskommen. Denn: Nicht jede chemische Reaktion ist nachvollziehbar oder vorhersehbar."

Das rät die Expertin: "Sei dir bewusst, dass deine Haare einen eigenen Unterton haben, der individuell auf die Haarfarbe reagiert."

4. Aufwendige Farbveränderungen zu Hause durchführen

"Für starke Farbveränderungen ist ein Gang zum Profi unausweichlich. Ansonsten kommt es bei komplexen DIY-Farbexperimenten schnell zu Missgeschicken."

Das rät die Expertin: "Bei Naturhaarfarben kann man den Ansatz problemlos zu Hause färben. Dabei muss man einfach beachten, dass man die Farbe nicht in die Spitzen zieht, da diese sonst immer dunkler werden. Auch nicht stark abweichende Tönungen sind daheim möglich."

5. Sich die Naturfarbe zurückholen wollen

"Auch wenn es nur eine kleine Farbveränderung ist: Zurück zur Naturhaarfarbe zu färben ist so gut wie unmöglich. Denn diese ist so individuell, dass man die genaue Nuance fast nicht treffen kann."

Das rät die Expertin: "Es gibt zwar Übergangslösungen wie Tönungen, Strähnchen oder aufwändiges Rückpigmentieren. Bedenke aber, dass ein Sommer mit pastellpinken Haaren einen längeren, meist aufwendigen Färbeprozess nach sich ziehen kann."

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