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5 Gründe, warum wir uns auf Greta Gerwigs "Little Women" freuen

von Irène Schäppi

14 AUGUST 2019

Entertainment

Obwohl der auf Louisa May Alcotts Roman basierende Film hier erst nächsten Januar ins Kino kommt, hat uns der Trailer jetzt schon in Aufregung versetzt. Hier lest ihr, wieso.

Der starke Inhalt

Mit dem 1868/69 in zwei Teilen veröffentlichten Roman warb Louisa May Alcott schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für ein starkes Frauenbild. Die Möglichkeit Heirat in Frage zu stellen oder gar nicht zu heiraten, war für die damalige Zeit total revolutionär. Denn die US-Schriftstellerin fand, dass "die Frau kein halber, sondern ein ganzer Mensch ist und allein stehen kann".

Weshalb "Little Women" viel mehr als eine bittersüsse Liebesgeschichte zwischen Jo (Saoirse Ronan) und Laurie (Timothée Chalamet) ist. Alcott hat nämlich mit der schreibenden Hauptfigur Jo ein fortschrittliches Frauenvorbild geschaffen, das damals wie heute Gültigkeit hat.

Die Millennial-Version

Fast jede Generation hat ihre eigene "Little Women"-Verfilmung bekommen. In dieser lässt Greta Gerwig Jo Klartext sprechen ("Es macht mich krank, dass die Leute denken, wir Frauen seien ausschliesslich für die Liebe gemacht!") und der Traumcast Saoirse Ronan, Florence Pugh, Emma Watson und Timothée Chalamet ist genau auf die Bedürfnisse der Millennials zugeschnitten.

Die 1994 verfilmte Version "Betty und ihre Schwestern" mit Winona Ryder, Kirsten Dunst und Christian Bale in den Hauptrollen war der perfekte Film für die Generation X. Davor gabs Kinofilme mit Katharine Hepburn und Joan Bennett (1933) und eine Version mit Elizabeth Taylor und Janet Leigh (1949) in den Hauptrollen.

Die Newcomerin

Die Schauspielerin, welche in "Little Women" jeweils die Rolle der Amy spielt, hat zwar bitzli die Arschkarte gezogen. Weil sie am Anfang der Story recht selbstverliebt rüberkommt und sie am Ende... ups, fast gespoilert!

Wir sind uns jedenfalls ziemlich sicher, dass Florence Pugh Amy total zeitgeistig darstellen und dabei vielleicht sogar manchen gestandenen Stars die Show stehlen wird. So wies zum Beispiel im Mystery-Drama "The Falling" mit Maisie Williams 2014 der Fall war. Und auch in "Fighting with my Family" hat Florence uns Anfang Jahr wortwörtlich umgehauen. Die "Vanity Fair" ist ausserdem der Meinung, dass 2019 ganz im Zeichen von Florence Pugh steht – das ist sehr gut möglich.

Der Schwarm

Timothée Chalamet spielt Laurie. Mehr müssen wir dazu nicht sagen, oder?

Der Look

Prairie-Dresses sind hochgeschlossene, fast bodenlange Kleider, die oft mit Blumenprints und langen Ärmeln daherkommen. Dieser Look stammt vorwiegend aus dem Amerika des 19. Jahrhunderts, wo der Roman "Little Women" entstanden ist und ist seit diesem Frühling wieder extrem angesagt.

Für die aktuellen Sommerkollektionen haben reihenweise Designer wie Batsheva Dress, The Vampires Wife, Horror Vacui, Brock Collection oder Erdem eine aktualisierte Version des Dresses lanciert. Die femininen Kleider werden uns auch im Herbst und Winter begleiten: In dunkleren Tönen wie schwarz, grau und dunkelbraun kleiden wir uns in Vorfreude auf Greta Gerwigs Film im Stil der "Little Women".

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