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3 Health-Hacks, die wirklich was bringen

von Marie Hettich

26 MÄRZ 2020

Health

Wir wissen, wie wichtig eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und viel Bewegung für unsere Gesundheit sind. Aber was kann man noch tun? Drei Vorschläge.

Wechselduschen
Seife
Getty Images

Yep, beim Duschen zwischen heissem und kaltem Wasser hin- und herzuwechseln, kostet verdammt viel Überwindung. Aber es könnte sich auf Dauer lohnen. Eine Studie aus den Niederlanden hat nämlich herausgefunden, dass sich Menschen, die jeden Tag eine Wechseldusche machen, auf der Arbeit bis zu 30 Prozent seltener krank melden. Nun lässt sich aus der Studie nicht eins zu eins ableiten, dass Wechselduscher tatsächlich ein besseres Immunsystem haben. Aber dass sogenannte Wechselreize die Durchblutung verbessern, ist erwiesen – und gut durchblutete Schleimhäute haben mehr Power gegen Viren und Bakterien.

Ausserdem wirken sich Wechselreize positiv auf die Psyche aus: Wer sich oft abgeschlagen fühlt oder zu Panikattacken neigt, sollte dem Ganzen eine Chance geben. Einsteigerinnentipp: Mit dem kalten Strahl immer an der Aussenseite des rechten Fusses beginnen (die Stelle ist am weitesten vom Herz entfernt). Dann das Bein entlang nach oben wandern, anschliessend auf der Schenkel-Innenseite wieder nach unten. Dasselbe dann beim linken Bein und den Armen wiederholen, bis man sich zum Schluss an die Körpermitte wagt. Wichtig: Das Duschen sollte immer kalt beendet werden – und dann schlüpft man am besten ganz schnell in einen kuschelwarmen Bademantel. Good luck!

Aromatherapie
Lavendel
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Die Wissenschaft ist in puncto Aromatherapie noch nicht sonderlich weit, aber immerhin hat es die Anwendung ätherischer Öle mittlerweile raus aus der Eso-Ecke geschafft. Vor allem die entspannende Wirkung einiger Düfte ist gefragt und wird auch immer häufiger untersucht. Eine österreichische Studie hat zum Beispiel herausgefunden, dass der Duft von Arven- beziehungsweise Zirbelholz die Herzfrequenz senkt und sich damit als perfekte Einschlafhilfe eignet. Wer ein Bett aus Arvenholz zuhause hat, kann sich also sehr, sehr glücklich schätzen. Alle anderen kaufen sich einfach ein Arvenkissen, -duftholz oder -öl und platzieren es auf dem Nachttisch.

Der Duft von Lavendel wirkt laut einer japanischen Studie angstlösend und beruhigend. Wer sich etwas richtig Gutes tun will, gibt Lavendelöl in die Badewanne – das warme Wasser verlangsamt den Herzschlag zusätzlich. Und für manches braucht es gar keine Studie, das muss man einfach selbst erleben. Zum Beispiel, wie es so gut wie unmöglich ist, negative Gedanken zu fabrizieren, während man an Zitronenöl schnuppert. Hier gibts noch mehr Infos zur Aromatherapie.

Atemübungen
Goldfische
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In der Wissenschaft gilt der Atem als Verbindung zwischen dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein. Eine Studie aus den USA konnte beweisen, wie eng unser Atem mit unserer Gehirnaktivität zusammenhängt – und somit auch mit unseren Emotionen: Wenn wir gestresst sind, atmen wir, teils völlig unbemerkt, schneller – manche so schnell, dass es zur Hyperventilation kommt. Dabei sinkt die Kohlenstoffdioxid-Konzentration im Blut, was Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Panik auslösen kann.

The Good News: Wir können unseren Atem bewusst steuern und so unser Nervenkostüm effektiv runterfahren. Hierfür eignen sich Atemübungen, die einige vielleicht schon aus dem Yogaunterricht kennen. Das Internet ist voller Tutorials – wichtig ist, dass jede Person für sich herausfindet, was ihr gut tut. Tipp: Das Unispital Zürich hat derzeit kostenlose Atem- und Entspannungsübungen auf seiner Website. Extra-Tipp: Zum bewussten Atmen ab in den Wald – da profitiert die Gesundheit noch zusätzlich. Und hier gibts im Interview mit einer Atemtherapeutin noch ganz viel mehr Wissenswertes zum Thema.

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