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Die 5 häufigsten Gesichtsöl-Fehler

von Janine Heini

15 JULI 2019

Beauty

Öle sind mittlerweile kaum mehr aus unserer Hautpflege-Routine wegzudenken. Bei der Anwendung gibts allerdings so einige Tücken.

  • Pures Öl auf trockener Haut verwenden
    Öle können im Gegensatz zu Cremes (also Öl-Wasser-Emulsionen) nicht tief in die Haut eindringen, sondern bleiben in den oberen Hautschichten hängen. Damit fehlt eine tiefe feuchtigkeitsspendende Wirkung. Dafür bieten sie einen Barriereschutz und können Wirkstoffe in der Haut einschliessen. Unter dem Öl solltet ihr darum entweder ein Hyaluronserum oder eine Feuchtigkeitscreme verwenden oder das Gesicht mit Rosenwasser oder Leitungswasser befeuchten. Einzige Ausnahme: Bei der Oil-Cleansing-Methode muss das Öl auf die trockene Haut aufgetragen werden, da es Verschmutzungen lösen und nicht sofort einziehen soll.
  • In der falschen Reihenfolge anwenden
    Für eine optimale Wirkung solltet ihr das Öl immer nach der wasserbasierten Pflege auftragen. Alles, was nach Öl aufs Gesicht kommt, bleibt wirkungslos – da es eine Barriere auf der Haut bildet, die das Durchsickern von weiteren Produkten verhindert. Wenn es schnell gehen muss, könnt ihr die Creme auch mit ein paar Tropfen Öl mischen. Und für einen schönen Glow einfach die Foundation mit ein paar Tropfen anreichern.
  • Zu viel nehmen
    Zwei bis vier Tropfen für Gesicht und Hals genügen, da pures Öl eine stark konzentrierte Menge an Nährstoffen enthält. Ein hochwertiges Gesichtsöl besteht zu 100 Prozent aus pflanzlichen Bestandteilen. Vorsicht vor Mineralölen (Paraffinen), die aus Erdölprodukten hergestellt werden. Da deren Molekülstruktur zu gross ist, um von der Haut aufgenommen zu werden, legen sie sich wie ein Film auf die Haut und unterbinden so die natürliche Hautfunktion.
  • Nicht auf die Bedürfnisse abstimmen
    Öl ist nicht gleich Öl – jeder Hauttyp hat schliesslich andere Bedürfnisse. Argan, Jojoba und Wildrose enthalten talgregulierende Inhaltsstoffe und sind gut bei fettiger Haut. Reife Haut profitiert von Macadamianuss, Sanddorn und Avocado. Wer trockene Haut hat, wählt am besten ein reichhaltiges Öl wie Olive, Kürbiskern oder Hagebutten. Bei empfindlicher Haut wirken ungesättigte Omega-6-Fettsäuren entzündungshemmend – sie sind in Mandel-, Walnuss- und Hanföl zu finden. Auf Kokosöl zur Gesichtspflege solltet ihr verzichten, da es komedogen ist und somit die Poren verstopfen kann.
  • Einstreichen statt einmassieren
    Öle sollten nicht wie eine Feuchtigkeitscreme auf die Haut gestrichen werden. Stattdessen das Öl eintupfen und richtig einmassieren, so kann das es viel besser aufgenommen werden. Zudem fördert eine gute Gesichtsmassage den Blutfluss. Dazu kann auch ein Jade-Roller verwendet werden.

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