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5 Gründe, warum Gärtnern gesund ist

von Gloria Karthan

25 MAI 2020

Health

Wenn du deinen Balkon bunt bepflanzt, hübschst du damit nicht nur dein Zuhause auf. Du machst auch was für Körper und Psyche.

Seit einem Monat haben die Baumärkte in der Schweiz wieder geöffnet. Der Run auf die Terrakottatöpfe, bunten Primeln und Gemüsesetzlinge war anfangs gross. Es schien, als hätten es die Schweizerinnen und Schweizer im Lockdown kaum erwarten können, sich endlich wieder die Hände dreckig zu machen. Gut so. Denn Gärtnern macht nicht nur Spass, es hat auch Vorteile für Body und Psyche, wie zahlreiche Studien beweisen. Diese gesundheitlichen Benefits hat die Arbeit mit Pflanzen:

  • Gärtnern reduziert Stress: Laut einer Studie aus Holland wirken bereits 20 Minuten Gartenarbeit wie Mini-Ferien – Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin werden gesenkt. Koreanische Forschende haben zudem in ihren Versuchen herausgefunden, dass der Blutdruck junger Erwachsener beim Umtopfen sank. Die Kombi aus frischer Luft und Vitamin D entspannen die Nerven zusätzlich.
  • Gärtnern hebt die Stimmung: Alleine der Anblick von Blumen, Kräutern und Sträuchen soll laut Expertinnen und Experten die Psyche stimulieren und Ängste und Depressionen mindern. Dazu kommt: Wenn Hobbygärtnerinnen ihr fertiges Blumenbeet betrachten oder zum ersten Mal eine selbstgezüchtete Tomate mampfen, erfüllt sie das mit Stolz und stärkt ihr Selbstbewusstsein.
  • Gärtnern stärkt das Herz: In einer Langzeitstudie haben Forschende aus Schweden aufgezeigt, dass bereits 20 Minuten Gartenarbeit pro Tag das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 27 Prozent senken. Ein Team aus Japan kam zu ähnlichen Ergebnissen: Es verglich die Herzkranzgefässe von regelmässigen Gärtnerinnen mit jenen von Gartenmuffeln und kam zum Schluss, dass die Herzen von Menschen mit grünem Daumen in einem viel besseren Zustand waren.
  • Gärtnern lockert die Muskeln: Gartenarbeit ist eine willkommene Abwechslung für Bewegungsfaule, die den ganzen Tag auf dem Bürostuhl sitzen. Denn beim Unkraut jäten, Erde schaufeln und Pflanzen giessen werden verschiedenste Muskelpartien beansprucht. Wichtig ist, dass man dabei auf eine gesunde Haltung achtet.
  • Gärtnern macht achtsam: Wer mit beiden Händen in der Erde wühlt, geht dabei wortwörtlich back to the roots. Beim Gärtnern konzentrieren wir uns auf eine einzige Sache, sind voll im Moment und kommen dabei schneller in den sogenannten Flow als bei anderen Aktivitäten. Beim sanften Umtopfen deiner Zucchettisetzlinge vergeht die Zeit wie im Flug und Alltagsprobleme rücken in den Hintergrund.
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