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Courtesy of Searchlight Pictures

Fernweh? Diese Filme helfen!

von Gina Buhl

6 APRIL 2020

Entertainment

Mit den Szenen aus diesen Movies verfliegt der eventuell aufkommende Ferien-Frust – zumindest ein bisschen.

Durch die USA stapfen mit "Wild"

Für: alle, denen Auslauf fehlt

Darum gehts: Eine zerrüttete Kindheit, Heroinsucht, verpatzte Beziehungen und der Tod der Mutter: Cheryl (Reese Witherspoon) will endlich einen Strich unter ihr beschissenes Leben machen. Dafür begibt sie sich komplett unvorbereitet auf eine 1'600 Kilometer lange Wanderung auf dem Pacific Crest Trail – thank god! Denn ohne ihre hindernisreiche und rührende Reise würden wir nicht in den Genuss des Anblicks wild-zerklüfteter Canyons, absurd grüner Wiesen und staubtrockener Wüsten kommen. "Wild" knipst den Freiheits-Schalter im Kopf an und schickt die Wandererin in euch für 115 Minuten auf einen inspirierenden Selbstfindungstrip.

Sich in Tokyo verlieren mit "Lost in Translation"

Für: Städtetrip-Lovers und Nachtschwärmer

Darum gehts: Bob (Bill Murray), der früher ein ziemlich erfolgreicher Schauspieler war, ist für einen mittelmässigen Job nach Tokyo gereist und fühlt sich mies. Die fremde Kultur findet er irritierend und abgesehen von Schlafstörungen, hat er seinem Job auch noch eine ordentliche Portion Einsamkeit zu verdanken. Charlotte (Scarlett Johansson) ist auch in Tokyo und fühlt sich genauso schlecht. Auch sie liegt jede Nacht schlaflos im Hotelzimmer. Natürlich meint es das Schicksal aber gut mit ihnen und uns – und führt die beiden auf einen dreamy Trip durch Tokyos Nächte: Viele Neonröhren, viel Karaoke, viel Gedanken-und-Gefühlswirrwarr. Perfekt zum Eintauchen und wegdriften.

Indien durchqueren mit "Darjeeling Limited"

Für: alle, die das Zugreisen mittlerweile schmerzlich vermissen

Darum gehts: Die drei Brüder Francis (Owen Wilson), Peter (Adrien Brody) und Jack (Jason Schwartzman) befinden sich in einem indischen Zug, dem Darjeeling Limited, um nach Jahren der Funkstille wieder zueinanderfinden. Ihr Vater ist tot und sie wollen gemeinsam zu ihrer Mutter düsen, die seit Jahren ein christliches Kloster inmitten der indischen Pampa führt. Das ist aber Nebensache, denn Regisseur Wes Anderson nimmt uns in "Darjeeling Limited" auf eine curry- kurkuma- und sandfarbene Reise; auf crazy Märkte und durch enge Dorfgassen, die einen mit märchenhaft-angestaubten Bildern und einem flirrenden Soundtrack komplett einhüllen. So sehr, dass der etwas zu seichte Plot des Films in den Hintergrund rückt.

Am Strand chillen mit "The Beach"

Für: Fans von Sandkörnern und Meer (und Leo)

Darum gehts: Viel muss man zu "The Beach" wahrscheinlich nicht mehr sagen, denn den ikonischen 00er-Streifen mit Leonardo DiCaprio, traumhaften thailändischen Stränden und fantastischem Soundtrack im Gepäck, kennen wahrscheinlich die meisten von euch. Zur Zeit passt die Story des amerikanischen Studenten Richard, der sich nichts sehnlicher wünscht, als in einem unbekannten Paradies viele crazy Abenteuer zu erleben, aber irgendwie besonders gut in unser eingeschränktes Leben. Vorteil des Film-Schauens: Der Strand der Maya Bay, wo der Streifen grösstenteils spielt, ist mittlerweile komplett überlaufen und hat 5'000 Besucherinnen pro Tag. Der Blick vom Sofa aus ist also deutlich entspannter.

Eisberge und Dünen bezwingen mit "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty"

Für: die, die nie genug bekommen können

Darum gehts: Grönland, Island und Afghanistan – so viele unterschiedliche Reiseziele würden wir in den nächsten Ferien ohnehin eeeeeher unwahrscheinlich alle unter einen Hut bekommen. Gut, dass es die Verfilmung der Kurzgeschichte von James Thurber gibt. "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" (von und mit Ben Stiller) nimmt uns nämlich mit auf einen Trip durch bibbernde Eislandschaften, steinig-brutale Felswände und grüngrüngrüne Weite, die einen sprachlos macht. Das alles in Begleitung mit einem tollpatschigen und herzensguten Protagonisten. Booked, oder?

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