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5 feministische Pornoseiten, die Frauen Lust machen

von Gloria Karthan

21 JANUAR 2020

Life

Sexfilme im Internet können durchaus frauenfreundlich sein. Das zeigen diese Beispiele.

Gratis Pornoseiten im Internet sind alles andere als heiss. Frauen werden objektiviert, gefilmt wird fast ausschliesslich aus dem männlichen Blickwinkel. Ein halbes Dutzend Pop-up-Fenster mit brutalen Szenen sorgen dafür, dass man eigentlich nur noch wegklicken will. Vorspiel, Kondome und Zustimmung kommen in den allerwenigsten Clips vor.

Zum Glück gibts immer mehr Menschen, die lustvolle, realistische und frauenfreundliche Pornos produzieren, die ihr euch im Internet anschauen könnt. Diese Seiten können wir empfehlen:

  • Bellesa
    Die von der 30-jährigen Michelle Shnaidman gegründete Seite ist die grösste auf Frauen ausgerichtete Pornoplattform im Internet. Bei den Filmen steht die weibliche Lust im Zentrum – sie sind von Frauen geschrieben, gedreht und produziert. Kürzere Clips kann man sich gratis anschauen, ein Abo für alle Filme ist ab acht Franken pro Monat erhältlich. Ausserdem gibts einen sexpositiven Blog, erotische Kurzgeschichten und einen Shop mit Toys.
  • Feuer.zeug Films
    Vom deutschen Porno-Start-up Feuer.zeug ist bisher erst ein Film von rund 20 Minuten Länge erschienen, den ihr euch für rund fünf Franken online anschauen könnt. Während der Kennenlernteil geskripted ist, entscheiden die beiden Darsteller im intimen Part des Films eigenständig, was genau sie machen – Safersex war die einzige Vorgabe der Produzierenden. Vergangenen Herbst hat das Kollektiv den zweiten Porno abgedreht, der bald erscheinen soll.
  • XConfessions
    Als Pionierin des feministischen Pornos darf die Schwedin Erika Lust in dieser Liste natürlich nicht fehlen. Auf XConfessions verfilmt sie echte Fantasien, die Userinnen anonym online einreichen. Etwa die einer Frau, die gern mit ihrer besten Freundin Sex hätte oder einer, die es unglaublich antörnt, wie ihr Freund Ikea-Möbel zusammenschraubt. Jeden Monat verfilmt Erika Lust zwei neue Geständnisse mit Laien. Eine Woche könnt ihr gratis streamen, danach kostet der Zugang 35 Franken pro Monat. Übrigens: Wird eure Sexfantasie verfilmt, gewinnt ihr ein Jahresabo.
  • PinkLabel.tv
    Die Seite aus San Francisco wurde schon 2013 von einer Frau ins Leben gerufen, die Independent-Pornos eine Plattform bieten wollte. Auf Pinklabel findet ihr viel queeren Sex, faire Arbeitsbedingungen für die Darstellerinnen und Darsteller sowie Zustimmung und Verhütung werden gross geschrieben. Ein Abo ist je nach Laufzeit bereits ab zehn Franken im Monat erhältlich, ihr könnt aber auch einzelne Filme kaufen und streamen.
  • Hystericalliterature
    Hierbei handelt es sich genau genommen nicht um Porno-Videos, sondern um ein erotisches, feministisches Kunstprojekt. In den Videos, die ihr sogar auf Youtube anschauen könnt, werden Frauen gezeigt, die aus ihrem Lieblingsbuch vorlesen. Klingt langweilig, ist aber ziemlich hot. Denn währenddessen stimuliert jemand die Protagonistinnen mit einem Vibrator unter dem Tisch.
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