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"Die Nacktszenen in 'Game of Thrones' waren entsetzlich"

von Marie Hettich

20 NOVEMBER 2019

Entertainment

"Game of Thrones"-Star Emilia Clarke hat erstmals über ihre Nacktszenen in der Erfolgsserie gesprochen – und über Co-Star Jason Momoa, der das Ganze ein bisschen erträglicher machte.

Die britische Schauspielerin Emilia Clarke hat in den letzten zehn Jahren viel dazugelernt. Zum Beispiel: Nacktszenen bei Dreharbeiten nicht einfach hinnehmen, sondern in Frage stellen. Und wenn sie das Gefühl beschleiche, man wolle einfach mal wieder ihre nackten Brüste zeigen, wehre sie sich, so die 33-Jährige in der neuen Folge des Podcasts "Armchair Expert":

"Ich hatte schon Auseinandersetzungen am Set, weil ich darauf bestanden habe, das Bettlaken nicht tiefer rutschen zu lassen. Und es dann hiess, ich wolle doch sicher meine 'Game of Thrones'-Fans nicht enttäuschen. Meine Antwort auf solche Sprüche? Fuck you!"

Von der Schauspielschule direkt zu 'GoT'

Emilia war 23 und gerade mit der Schauspielschule fertig, als sie den Vertrag mit den "Game of Thrones"-Machern unterschrieb – "Game of Thrones", die irrsinnig erfolgreiche HBO-Serie, die bekannt ist für ihre expliziten Sex- und auch Gewaltszenen.

"Als ich zum ersten Mal das Skript sah, dachte ich mir: Aha, da ist also der Haken", so Emilia. Vor allem die Dreharbeiten zur ersten Staffel seien schlimm gewesen: Immer wieder habe sie geweint; die Nacktszenen beschreibt Emilia als "entsetzlich". "Bevor ich zu 'GoT' kam, war ich erst zwei Mal auf einem Filmset. Und dann stand ich da plötzlich komplett nackt, inmitten all dieser Leute."

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Courtesy of HBO

Emilia Clarke als Königin Daenerys Targaryen in "Game of Thrones".

Immerhin hatte Emilia Clarke Glück mit ihrem Filmpartner Jason Momoa, mit dem sogar eine Vergewaltigungsszene anstand. "Rückblickend weiss ich, dass das auch ganz anders hätte ablaufen können (...) Aber Jason war grossartig. Er hat die ganze Zeit Dinge gesagt wie 'Hat irgendwer einen verdammten Bademantel? Sie zittert!' Jason hat sich um mich gekümmert – in einem Umfeld, von dem ich gar nicht dachte, dass sich jemand um mich kümmern muss." Und als es dann zur Vergewaltigungsszene kam, habe er mehr geweint als Emilia selbst.

Bisher haben sich weder HBO noch die "Game of Thrones"-Macher David Benioff und D.B. Weiss zu Emilias Schilderungen geäussert.

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