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So vermeidest du eingewachsene Härchen

von Janine Heini

30 JULI 2019

Beauty

Du leidest immer wieder unter eingewachsenen Härchen in der Bikinizone? Daran kanns liegen – und das kannst du tun, wenns mal wieder soweit ist.

Eingewachsene Härchen entstehen meist nach der Haarentfernung: Weil abgestorbene Hautzellen die Haarwurzel verstopfen, kann das Haar nicht gerade nach oben wachsen und rollt sich ein. Dies führt oftmals zu einer lokalen Entzündung mit Rötungen und Schmerzen.

Wie man vorbeugt
  • Peelen, Peelen, Peelen: Regelmässiges Peeling hilft, überschüssige Hautschüppchen zu entfernen und damit eine Verstopfung der Poren zu vermeiden – und so auch eingewachsene Haare. Am besten nochmals vor der Haarentfernung, genau, peelen.
  • Feuchtigkeit: Bei spröder und trockener Haut haben es die nachwachsenden Haare schwerer und wachsen leichter ein. Daher immer schön eincremen, um die Haut geschmeidig zu halten. Am besten gleich nach einer warmen Dusche, da die durch die Wärme geöffneten Poren nun besonders aufnahmefähig sind.
  • Richtige Haarentfernung: Die Haare in (statt gegen die) Haarrichtung zu entfernen, hilft, Hautirritationen und Reizungen vorzubeugen. Waxing und Sugaring eignen sich besser, da Rasieren die Haarwurzeln stärker stresst und es so öfters zu Entzündungen kommt.
  • Haut massieren: Regelmässiges Massieren fördert die Durchblutung der Haut, was ebenfalls hilft, Irritationen zu verhindern.
Wenn's doch passiert
  • Finger weg: Die Irritation – so schnell sie auch gekommen ist – verschwindet leider nicht über Nacht. Auch wenn es schwer fällt: nicht daran herumdrücken! Besser desinfizieren, sanft peelen, abwarten und Tee trinken.
  • Hausmittelchen: Es gibt verschiedene natürliche Mittelchen zuhause, die helfen können: Zucker fürs Peeling, Teebaumöl zum Desinfizieren, Schwarz- und Kamillentee als warme Kompressen sowie Aloe Vera wirken entzündungshemmend.
  • Luftige Kleidung: Bei eingewachsenen Haaren in der Bikinizone auf enganliegende Kleidung verzichten, da sich die Entzündung durch die Reibung noch verschlimmern kann.
  • Wenn entfernen, dann richtig: Wer es doch nicht lassen kann, kann versuchen, das Haar vorsichtig zu entfernen – aber nur, wenn es zumindest schon an der Hautoberfläche erscheint. Dazu eine sterile Nadel oder Pinzette verwenden. Wenns richtig schlimm ist und sich nicht mal die Kosmetikerin mehr rantraut, hilft nur noch den Gang zum Arzt. In seltenen Fällen kann ein eingewachsenes Haar zu einem ausgewachsenen Abszess werden. Aber das passiert wirklich ganz selten!
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