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Die Obamas haben eine Paartherapie hinter sich

von Sonja Siegenthaler

13 NOVEMBER 2018

Entertainment

Heute erscheint Michelle Obamas Buch "Becoming". Im Interview mit Oprah Winfrey spricht die ehemalige First Lady offen über intime Details aus ihrer Ehe – die nicht immer einfach war.

"Ich teile unsere Geschichte, weil die Leute zu Barack und mir hochschauen und in uns das perfekte Paar sehen. Ich kenne den Hashtag RelationshipGoals, aber Leute, macht mal langsam. Verheiratet zu sein ist hart!" So offen spricht Michelle Obama mit Oprah Winfrey in der US-"Elle" über ihre Ehe-Probleme mit Barack. Und auch in ihrem Buch "Becoming", das heute erscheint.

"Am Anfang unserer Ehe war ich oft traurig. Wenn du verheiratet bist und Kinder hast, wird erstmal dein ganzer Lebensplan gekippt. Vor allem, wenn du mit jemandem verheiratet bist, der eine Karriere verfolgt, die alles andere schluckt – wie die Politik", erklärt die 54-Jährige die Stelle aus dem Buch, in der sie und ihre Kinder abends stundenlang auf Barack warteten – und er wieder nicht nach Hause kam. An diesen Ehe-Problemen mussten sie zusammen arbeiten. Die ehemalige Präsidenten-Gattin gibt zu, dass sie zur Paartherapie gingen.

Sie fühlte sich im Stich gelassen, wenn Barack nicht da war

Wie sehr die beiden von ihrer Kindheit geprägt sind, sei für Michelle die wichtigste Erkenntnis daraus gewesen. Barack war sehr früh auf sich allein gestellt, da er seinen Vater nicht kannte und seine Mutter in Indonesien lebte. "Für Barack war die Entfernung zwischen uns beiden immer etwas ganz anderes als für mich. Er ist die meiste Zeit seines Lebens ohne seine Mutter aufgewachsen, aber wusste trotzdem, dass sie ihn sehr liebte." Für Michelle hingegen bedeutete Liebe Nähe, gemeinsames Essen, Zeit miteinander verbringen. Michelle fühlte sich im Stich gelassen, wenn ihr Mann nicht da war – und erkannte, dass beide lernen mussten, mit ihren Unterschieden umzugehen.

Nach und nach hat sich Michelle an der Seite des damaligen US-Präsidenten zurechtgefunden: "Ein gemeinsames Familienessen war eines der Dinge, die ich ins Weisse Haus gebracht habe: Ja, Sie sind Präsident, aber Sie können Ihren Hintern auch aus dem Oval Office schwingen und sich mit Ihrer Familie unterhalten. Der Westflügel hatte genug zu tun – wir wollten die glückliche Seite des Hauses sein." Und die waren sie dann auch, wie die ehemalige First Lady verrät.

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