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Kennst du diese 5 nervigen WG-Typen auch?

von Luise Philine Pomykaj

5 AUGUST 2018

Life

Einen coolen Mitbewohner zu finden, ist nicht einfach, wie ich in bisherigen WGs feststellen musste. Meine Horrorliste, auf der ihr allenfalls den ein oder anderen wiedererkennt.

  • Die Überforderte
    Während der gemeinsamen WG-Zeit habt ihr euch gefühlt nur drei Mal gesehen – doch jede dieser Begegnungen war intensiv: Erst musstest du dir drei Stunden lang anhören, wie hart das erste Semester im Medizinstudium ist, dann gabs mit Tränen in den Augen Lob für dein "krass aufwendiges Essen" (Rosmarinkartoffeln auf dem Blech), bis sie sich schliesslich regelmässig mit Dosenravioli ins Zimmer verzogen hat – um dich kurz darauf zu bitten, die Dose für sie zu öffnen.
  • Der Macho
    Sein Terrain: Der Balkon. Hier zieht er mit seinen Jungs einen durch, während seine 18-jährigen Fangirls in der Küche die Britney-Spears-Playlist auf Spotify rauf und runter laufen lassen. Ob er vielleicht nach dem Stehpinkeln die Klobrille wieder runterklappen könnte? "Ehm, nein?".
  • Die Emotionale
    Ihr Standard-Spruch: "Das ist mir jetzt alles zu viel." Schliesslich hat ihr Freund vor zwei Jahren Schluss gemacht. Sie ist noch nicht bereit, zu Ikea zu fahren – zu viele Erinnerungen. Abends hört sie laut Whitney Houstons "I Will Always Love You" und weint dazu bei offener Zimmertür. Du für deinen Teil hättest für den therapeutischen Beistand schon ein Vermögen verdienen können.
  • Die Überordentliche
    "Also den Krümel auf dem Frühstückstisch wischst du aber noch weg, oder?" Und: "Über die Karton-Päckli-Schnürung müssten wir uns bei Gelegenheit auch noch unterhalten." Wichtig auch: Die Wassertropfen auf der Armatur im Bad beseitigen, sonst gibts Kalkspuren. Immerhin ist mit der Überordentlichen die Wohnung immer sauber.
  • Das Muttersöhnchen
    Nach dem Frühstück lässt er seine Müeslischale und den Kaffeebecher auf dem Küchentisch stehen – Mami wäschts ja ab. Tja, Mami ist aber nicht mehr da, Liebling. Das musst du nun selber tun. Und ja, dazu gehört auch Wäsche waschen und Milch einkaufen.
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