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Bild: Getty Images, Collage: Philippe Grüebler

Dick Pics sollen dich in New York ins Gefängnis bringen

von Alisa Fäh

11 DEZEMBER 2018

Life

Männer, die ungefragt Dick Pics verschicken, könnten in New York bald hart dafür bestraft werden.

Wenn auf dem Handyscreen plötzlich ein unerwünschtes Dick Pic auftaucht, empfinden die meisten Frauen Unbehagen und Ekel. Keine Frage: Unaufgefordert ein Bild von seinem Penis zu verschicken ist respektlos und abstossend. Trotzdem können entblösste Penisse via Insta, Snapchat und Co. ungestraft geteilt werden. Beim sogenannten Cyberflashing werden Dick Pics via Airdrop sogar anonym versendet. In New York ist das Problem mit den Penisbildern mittlerweile so gross geworden, dass jetzt ein neues Gesetz besprochen wird.

Dieses soll dafür sorgen, dass Menschen, die unerwünschte Dick Pics verschicken, bestraft werden. Laut der Gesetzesvorlage soll es künftig eine Straftat sein, ungefragt ein sexuell explizites Video oder Bild an eine andere Person zu verschicken, um sie zu schikanieren, belästigen oder verärgern. Wer gegen das Gesetz verstösst, dem droht ein Jahr Gefängnis oder eine Geldstrafe von 1’000 Dollar (rund 987 Franken). Noch ist unklar, wie die Behörden die Straftat tatsächlich verfolgen wollen.

Heute ist es einfacher, ein Grüsel zu sein

Joseph Borelli, ein New Yorker Stadtrat und einer der Initianten des Gesetzes, sagte der New York Times: "Früher musstest du einen langen Trenchcoat und gute Laufschuhe haben. Heute ist es durch die Technologie wesentlich einfacher, ein Grüsel zu sein." Bis der Gesetzesentwurf in Kraft tritt und das Verschicken von Penisbildern strafbar wird, gibts nur einen Weg, sich zu schützen: Airdrop ausschalten und Grüsel auf Social Media blockieren.

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