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Getty Images

Demi Lovato flippt wegen Insta-Werbung aus

von Alisa Fäh

7 JANUAR 2019

Entertainment

Auf Insta stolperte die Sängerin über eine Videospiel-Werbung, die sie ganz schön aufregte – aus gutem Grund.

Demi Lovato setzt sich seit Jahren für Body-Positivity ein, zeigt auf Insta ihre Cellulite und Dehnungsstreifen und spricht offen über ihre Unsicherheiten. Die 26-Jährige sagt Body-Shaming den Kampf an – umso mehr ärgerte sich die Sängerin am Wochenende über eine unangebrachte Werbung für ein Videospiel, die sie auf ihrem Instafeed entdeckte. Zu sehen sind zwei Spielfiguren, zwischen denen der User wählen kann: Eines der Mädchen wird als übergewichtig bezeichnet, das andere als hübsch. Da kann man nur den Kopf schütteln.

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Screenshot Instagram ddlovato

Demi machte ihrer Wut über das offensichtliche Fatshaming sogleich Luft und postete einen Screenshot der Werbung in ihrer Insta Story. Dazu schrieb sie: "Warum ist dieser Fat-Shaming-Mist in meinem Feed? So viele Dinge an dieser Werbung sind falsch."

Die Werbung kann schädlich sein

Weiter führte sie aus, dass jeder Mensch unabhängig vom Gewicht schön sein kann. Laut Demi ist die Werbung gefährlich für jeden, der sich vom gesellschaftlichen Druck, ständig Kilos verlieren zu müssen, beeinflussen lässt. "Wir leben in einer Welt, die uns lehrt, unseren Wert mit unserem Aussehen gleichzusetzen", erklärt sie. Besonders schädlich sei die Werbung für all jene, die sich gerade von einer Essstörung erholen.

Demi Screenie 4
Screenshot Instagram ddlovato

Zu guter Letzt forderte die 26-Jährige Instagram in ihrer Story dazu auf, diesen "Bullshit" zu verbannen und meinte: "Mit dem wachsenden Bewusstsein über mentale Gesundheit und psychische Erkrankungen erwarte ich von euch, dass ihr es besser wisst, als solche Werbungen in eurer App zu erlauben." Demis wütende Statements fanden Anklang: Follower stimmten ihr zu und Kim Kardashian unterstützte die Sängerin via Twitter.

Instagram meldete sich darauf via TMZ zu Wort und erklärte: "Es tut uns Leid. Die Werbung wurde versehentlich bewilligt. Wir haben sie uns erneut angeschaut und aus den zukünftigen Feeds entfernt." Demis Einsatz gegen Fatshaming scheint sich gelohnt zu haben – bleibt zu hoffen, dass das soziale Netzwerk die Werbung in Zukunft tatsächlich gewissenhafter prüft.

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