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Lukasz Wierzbowski

Das könnte hinter deinem Blähbauch stecken

von Gina Buhl

5 AUGUST 2018

Health

Es zwickt, drückt und rumort: Ein aufgeblähter Bauch vermiest einem den Tag so richtig. 7 Dinge, die Schuld an eurem Leiden sein können.

Niemand hat gern Blähungen. Und niemand redet gern darüber. Trotzdem leiden viele von uns darunter – und das oft ohne zu wissen, warum. Wir haben uns schlau gemacht und liefern euch ein paar Erklärungen für die Luft in eurem Bauch. 

Basiswissen aus dem Bauch

Zuerst aber ein paar Basics: Während der Verdauung entstehen als Abfallprodukt Gase in unserem BauchManche der Gase gelangen über das Blut in die Lunge und werden ausgeatmet, die allermeisten bleiben aber in unserem Bauch und können nur durch den Darm entweichen. Unangenehm wird es erst dann, wenn sich eine erhöhte Menge an Gasen in unserem Darm befindet. Die Folge: Ein aufgeblähter Bauch und – naja – Pupsalarm. 

Was für die erhöhte Gas-Menge sorgt, erfahrt ihr unten. Eines noch vorweg: Hinter Blähungen steckt meistens nichts Besorgniserregendes. Häufig liegt ihnen ein Ernährungsproblem zugrunde, das sich mit ein paar Umstellungen oder dem Weglassen von blähenden Lebensmitteln wieder in den Griff bekommen lässt.

  • Unverträglichkeiten
    Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist die Verdauung bestimmter Stoffe gestört – und das führt dazu, dass sich schon kurz nach dem Essen Gase im Darm ansammeln. Zu den häufigsten Playern bei den Nahrungsmittelunverträglichkeit zählen: Fruchtzucker, was eine Fruktoseintoleranz auslöst, Milchzucker, auch als Laktoseintoleranz bekannt, oder Gluten. Wenn ihr beobachtet, dass sich euer Bauch nach dem Essen ständig aufbläht, lasst das doch vom Arzt abklären.
  • Reizdarm
    Bei einem Reizdarm ist die Darmbewegung chronisch gestört, was Blähungen verstärkt. Eure Darmschleimhaut reagiert empfindlich auf Reizungen und die Schmerzempfindlichkeit des Darms ist erhöht. Weitere Anzeichen für einen Reizdarm sind lang anhaltende oder wiederkehrende Bauchschmerzen, Völlegefühl, Verstopfung und/oder Durchfall.
  • Sorbit
    "Light", "Fast Food", "zuckerarm": Bei diesen Bezeichnungen sollte euer Blähungs-Radar anschlagen. Sie enthalten nämlich Geschmacksträger wie Milchzucker oder Sorbit als Zuckeraustauschstoff und wirken bei vielen Leuten blähend. Sorbit kommt übrigens auch in Früchten wie Kirschen, Pflaumen, Birnen und Äpfeln vor.
  • Die Periode
    Viele Girls kennen das: Während oder vor der Mens kann der Bauch schon mal streiken. Eine Ursache für die Verdauungsprobleme sind die Hormone – vor allem Prostaglandine, die während der Mens ausgeschüttet werden und für Kontraktionen der Gebärmutter sorgen. Die erhöhte Menge an Prostaglandinen wirkt sich bei manchen Frauen aber auch die Bewegungen des Darms aus: Die Verdauung wird angekurbelt und es kommt zu Blähungen und Durchfall.
  • Bewegungsmangel
    Macht eigentlich Sinn: Wer viel sitzt, macht es dem Darm schwerer, die Gase abzubauen. Diese stauen sich dann und verursachen Schmerzen. Nach dem Essen einen Spaziergang zu machen, macht also durchaus mehr Sinn als nur ein Tässchen Espresso im Sitzen runterzukippen.
  • Hastiges Essen 
    Wer zu schnell isst und nebenbei noch redet, läuft Gefahr zu viel Luft zu schlucken. Das wiederum sorgt für zu viel Luft im Bauch.
  • Die Psyche
    Unzählige Studien belegen, dass der Darm unser zweites Gehirn ist. Das heisst: Geht es unserer Psyche nicht gut, kann sich das durchaus auch auf unsere Verdauung auswirken und für Blähungen sorgen. Dazu kommt, dass viele in stressigen Situationen vergessen, ausreichend zu trinken, und vernachlässigen ihre Ernährung. Und was zu viel Fastfood und Zucker bewirken, wissen wir jetzt ja.
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