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Instagram thecut

Chloë Sevigny posiert nackt und hochschwanger für "The Cut"

von Marie Hettich

28 APRIL 2020

Fashion

Auf dem Mai-Cover des US-Fashionmagazins "The Cut" ist Schauspielerin und Stilikone Chloë Sevigny zu sehen – im neunten Monat schwanger.

Seit Wochen sitzen Chloë Sevigny und ihr Boyfriend Siniša Mačković in ihrem Apartment in Manhattan fest. Sie warten – darauf, dass New York nach der Corona-Krise wieder allmählich zum Leben erwacht. Und auf die Geburt ihres Babys. Chloë ist im neunten Monat schwanger.

Um diese verrückte Zeit in ihrem Leben festzuhalten, hat sie einem Shooting für das Modemagazin "The Cut" über Zoom zugestimmt – und das, obwohl die Schauspielerin Videocalls nicht ausstehen kann. "Meine jüngeren Freunde wollen ständig facetimen", erzählt Chloë. "Was stimmt mit denen nicht?! Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie jung sind und deshalb immer blendend aussehen."

Blendend sieht die 45-Jährige auf den Fotos im 20s-Stil von Elizaveta Porodina natürlich ebenfalls aus.

Im Interview mit "The Cut" erzählt Chloë, was sie in ihrer Schwangerschaft am meisten vermisst – und wieso sie ihren Single-Friends zu Sexting rät. Die Highlights:

  • Über ihren Pregnancy Style
    "Es ist ziemlich schwierig, trotz Corona und einer Schwangerschaft fashionable zu sein. Das kam in letzter Zeit bei mir definitiv zu kurz. Was ich sagen kann: Enge Kleider funktionieren für mich viel besser als der Zelt-Look. Ich habe ich mir ein paar körperbetonte Dresses mit Rollkragen besorgt, die ich die ganze Zeit trage. Weil meine Füsse geschwollen sind, musste ich mir ausserdem bequeme Schuhe kaufen – Birkenstocks sind super zum easy Rein- und Rausschlüpfen."
  • Über Nachhaltigkeit in der Mode
    "Ich klinge jetzt vielleicht wie ein Arschloch, aber es macht einen grossen Unterschied, ob man in einer Fashionshow sitzt und die Kleider aus nächster Nähe erlebt oder ob man auf Vogue.com vorbeischaut. Ich liebe es, immer wieder in die Mode einzutauchen und die Welt für eine Weile hinter mir zu lassen. Und das wäre ohne Fashionshows unmöglich. Trotzdem denke ich, dass viel zu viel produziert wird, weil die Leute ständig das Allerneuste haben wollen. Ich trage schon mein ganzes Leben lang Secondhand- und Vintagemode."
  • Über Corona in New York
    "Ich mache mir grosse Sorgen um die Zukunft kleiner Unternehmen. In New York sind mittlerweile so viele Schaufenster leer. Selbst von Freunden, die fancy Businesses leiten, höre ich, dass sie Leute entlassen mussten. Einem Freund von mir wurde das Gehalt gekürzt. Wie soll man mit so etwas umgehen, vor allem in New York – in einer Stadt, die so extrem teuer ist?"
  • Über Sexting
    "Ich fühle sehr mit all meinen Single-Freundinnen mit, die aktuell nicht mal Flirten können, um sich bei Laune zu halten. Darum frage ich sie regelmässig, ob sie wenigstens mit jemandem sexten. Das kurbelt die Dopamin-Ausschüttung nämlich ordentlich an."
  • Über Party Hardy
    "Wenn es Corona nicht gäbe und ich nicht schwanger wäre, würde ich sofort durch New York ziehen, fünf Martinis trinken und ein Päckchen Zigis rauchen. Ich weiss, wir sollten Zigaretten nicht promoten, aber ich vermisse das Rauchen. Ich freue mich schon so drauf, mich mit meinen Freunden zu betrinken und tanzen zu gehen, sobald das Baby da ist."
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